Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck

Deutschland Vereinigte Staaten Standort- und Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck

Gesamtansicht des Munitions- und Sondermunitionsdepots in der Zeit der Nutzung des Lagers durch die niederländische Firma Haarmann Feuerwerk (Luftbild, 2014)

Land Deutschland
Gemeinde Dülmen,
Kreis Coesfeld
Koordinaten: 51° 47′ 45″ N,  19′ 30″ O
Eröffnet 1963 bis 1965
Geschlossen 1991 Abzug der nuklearen Munition, 1996 Abzug der konventionellen Munition
Eigentümer Stadt Dülmen
Ehemals stationierte Truppenteile
81. US-Feldartilleriedetachment (570th US Army Artillery Group)
Raketenartilleriebataillon 72 (5. Batterie (Sicherungsbatterie))
Vereinigte Staaten
Deutschland

Lage des Sondermunitionslagers Dülmen-Visbeck in Nordrhein-Westfalen

Das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck in Dülmen befindet sich etwa 4,5 km südlich der Innenstadt nahe Haus Visbeck. Es war Standort für Kernwaffen in Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe. Das auf dem Gelände befindliche Munitionslager diente der Lagerung konventioneller Munition.

In der militärischen Nomenklatur wird das Munitionslager unter Standortmunitionsniederlage 331/3 und Special Ammunition Storage (SAS) StOMunNdlg 331/3 und das Sondermunitionslager selbst unter SdMunLgr Dülmen-Visbeck genannt.

  1. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr: Standortmunitionsniederlage 331/3 und Special Ammunition Site (SAS). In: Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. Abgerufen am 15. August 2024.
  2. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr: Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck. In: Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. Abgerufen am 15. August 2024.