Nukleare Teilhabe

Die „nukleare Teilhabe“ (englisch nuclear sharing) ist ein Konzept innerhalb der Abschreckungs- und Verteidigungspolitik der NATO, das einige NATO-Mitgliedstaaten ohne eigene Kernwaffen, auch genannt Nichtkernwaffenstaaten, in die Zielplanung und in den möglichen Einsatz der Waffen durch die NATO einbezieht. Offiziell spricht man von der erweiterten nuklearen Abschreckung (englisch extended nuclear deterrence).

  1. Caring about Sharing: A Review of Nuclear Weapons Sharing | K=1 Project. In: University of Columbia. Center for Nuclear Studies, 1. August 2012, abgerufen am 16. April 2025 (englisch).
  2. Robert E. Osgood: Nuclear Control in NATO. Hrsg.: The Washington Center of Foreign Policy Research. Washington, D. C. 1962, S. 1 (englisch, Osgood verwendet hier das umgangssprachliche "nuclear sharing"; für das Washington Center of Foreign Policy Research siehe auch Arnold Wolfers).
  3. NATO: NATO’s nuclear deterrence policy and forces. Abgerufen am 16. April 2025 (englisch).
  4. Oliver Schmidt: Die nukleare Teilhabe in der NATO. BMVg, 11. April 2025, abgerufen am 16. April 2025.
  5. Andreas Lutsch: Deutschlands Position im westlichen System der nuklearen Abschreckung. Konrad-Adenauer-Stiftung, 22. Juli 2025, abgerufen am 7. August 2025 (deutsch).