Sozialdemokratische Partei Österreichs

Sozialdemokratische Partei Österreichs
Parteivorsitzender Andreas Babler
Stellvertretende Vorsitzende Doris Bures
Daniel Fellner
Julia Herr
Eva-Maria Holzleitner
Jörg Leichtfried
Mario Leiter
Elvira Schmidt
Philip Wohlgemuth
Martin Winkler
Klubobmann Philip Kucher
Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim
Gründung 30. Dezember 1888 – 1. Jänner 1889
Gründungsort Hainfeld (Niederösterreich)
Hauptsitz Wien 1., Löwelstraße 18
Nationalratsmandate
41/183
Bundesratsmandate
18/60
Sitze in Landtagen
125/440
Staatliche Zuschüsse 59,8 Millionen Euro (2022)
Mitgliederzahl 148.000 (April 2023)
Parteigliederung 9 Landesorganisationen
114 Bezirksorganisationen
3589 Ortssektionen
Mindestalter 16
Ausrichtung Sozialdemokratie
Progressivismus
Europäischer Föderalismus
Internationale Verbindungen Progressive Allianz
Sitze im Europäischen Parlament
5/20
Europapartei Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)
EP-Fraktion S&D
Farbe Rot
Website www.spoe.at

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) ist eine 1889 in Hainfeld als Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) gegründete politische Partei. Von 1918 bis 1934 war sie unter dem Namen Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschösterreichs (SDAP) tätig. Während des Austrofaschismus und der NS-Diktatur war sie verboten. Von 1945 bis 1991 lautete der Parteiname Sozialistische Partei Österreichs. Im Juni 1945 bezog die SPÖ ihre Parteizentrale in der Löwelstraße 18 im ersten Bezirk in Wien, weshalb die Löwelstraße in Bezug auf die SPÖ im übertragenen Sinn als Äquivalent zur Bundespartei steht.

Die von der SPÖ vertretenen Positionen werden in Parteiprogrammen niedergeschrieben. Das aktuelle Grundsatzprogramm wurde 2018 beschlossen.

Die SPÖ stellte seit 1945 in 16 von 32 Bundesregierungen den Bundeskanzler; sechs von neun Bundespräsidenten der Zweiten Republik waren SPÖ-Mitglieder oder wurden beim Erstantritt von der Partei unterstützt (zuletzt Heinz Fischer 2004). Weiters stellt sie mit Stand von Juli 2025 drei der insgesamt neun Landeshauptleute (Wien, Burgenland und Kärnten). Nach der Nationalratswahl 2024 führten die darauf folgenden Regierungsverhandlungen zur Bildung der Bundesregierung Stocker, in der die SPÖ nach 2017 wieder als Juniorpartner beteiligt ist und mit Andreas Babler den Vizekanzler sowie fünf weitere Ministerien stellt.

  1. Babler wird SPÖ-Klubchef, Parteigeschäftsführung ging einstimmig durch Vorstand. In: derStandard.at. Abgerufen am 13. Juni 2023.
  2. Parteienförderung: 224 Millionen Euro von Bund und Ländern, ÖVP Spitzenreiter. In: derStandard.at. 10. April 2022, abgerufen am 27. November 2022.
  3. SPÖ-Vorsitzwahl wird zum Dreikampf. In: ORF.at. 11. April 2023, abgerufen am 11. April 2023.