Sozialverband Deutschland

Sozialverband Deutschland
(SoVD)
Rechtsform gemeinnütziger eingetragener Verein
Gründung 1917
Sitz Berlin ()
Vorläufer Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer
Zweck soziale Gerechtigkeit, soziale Sicherheit
Schwerpunkt Sozialpolitik, Sozialrecht
Vorsitz Michaela Engelmeier
Sandra Fehlberg
Umsatz 43.444.992 Euro (2021)
Mitglieder 618.000
Website www.sovd.de

Der Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD) ist ein sozialpolitischer Interessenverband, der sich für die Stärkung der sozialen Rechte einsetzt.

Gegründet am 23. Mai 1917 unter dem Namen Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten in Berlin erfolgte 1918 die Umbenennung in Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer. Der Reichsbund beschloss angesichts der Machtübertragung am 30. Januar 1933 an die Nationalsozialisten zum 29. April 1933 die Selbstauflösung, um einer drohenden politischen Gleichschaltung – d. h. der Eingliederung in einen NS-Verband – zu entgehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und Holocaust wurde am 29. November 1946 der Sozialverband Reichsbund in Hamburg ins Leben gerufen und am 23. Mai 1947 neu gegründet. Zum 4. Januar 1964 wurde die Bundesgeschäftsstelle von Hamburg in die damalige Bundeshauptstadt Bonn verlegt.

Zum 9. November 1995 erfolgte die Bekanntgabe des neuen Namens Sozialverband Reichsbund e. V. und zum 7. Oktober 1999 die Umbenennung in Sozialverband Deutschland e. V. Zum 1. Juli 2000 wurde die Bundesgeschäftsstelle von Bonn nach Berlin verlegt.

  1. Bekanntmachung der öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern. (Memento vom 29. Dezember 2009 im Internet Archive) (PDF; 4,6 MB) Verbandseintrag Nr. 1636