Stadtschwarzach

Stadtschwarzach
Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 14′ O
Höhe: 198 m ü. NHN
Fläche: 1,67 km²
Einwohner: 941 (25. Mai 1987)
Bevölkerungsdichte: 563 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1971
Postleitzahl: 97359
Vorwahl: 09324
Lage von Stadtschwarzach (fett) innerhalb des Schwarzacher Gemeindegebietes

Stadtschwarzach ist ein Gemeindeteil des Marktes Schwarzach am Main im Landkreis Kitzingen (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Stadtschwarzach hat eine Fläche von 1,666 km². Sie ist in 722 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2307,75 m² haben.

Stadtschwarzach war bis zum 31. März 1971 eine selbständige Gemeinde. Gegründet wurde die Siedlung wohl als Planstadt im 13. Jahrhundert und besaß bis ins Jahr 1818 das Stadtrecht. Eng verbunden ist Stadtschwarzach mit dem benachbarten Münsterschwarzach und seinem Kloster, dessen Äbte zeitweise die Herrschaft über Stadtschwarzach innehatten.

Heute bildet Stadtschwarzach als einwohnerreichstes Dorf der Gemeinde den inoffiziellen Hauptort von Schwarzach am Main, wo sich Dienstleistungsunternehmen ansiedelten. Der Tourismus spielt eine nur untergeordnete Rolle, weil die reiche Geschichte des Ortes im Stadtbild nicht mehr ablesbar ist. Stattdessen hat sich Stadtschwarzach zu einem Verkehrsknotenpunkt im nördlichen Landkreis Kitzingen entwickelt, der mit den Nachbarorten Münsterschwarzach und Gerlachshausen zusammengewachsen ist.

  1. 1 2 Gemarkung Stadtschwarzach (091139) (091140). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. Januar 2026.
  2. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 366 (Digitalisat).
  3. Markt Schwarzach a.Main, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 10. Januar 2026.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2026.