Strahlenschutz
Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von Mensch und Umwelt vor den schädigenden Wirkungen von ionisierender (α, β, γ oder Röntgenstrahlung) und nichtionisierender Strahlung aus natürlichen und künstlichen Strahlenquellen. Der Schutz vor elektromagnetischer, speziell optischer Strahlung, ist ein verwandtes Fachgebiet.
Der Strahlenschutz ist insbesondere wichtig für das Personal kerntechnischer Anlagen wie zum Beispiel Kernkraftwerken und im Bereich der Medizin, insbesondere in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Aus technischer Sicht spielt die Absicherung derartiger Anlagen eine wichtige Rolle, siehe der Therac-25-Unfall.
Im erweiterten Sinne und ein Spezialgebiet ist der Chemische, Biologische, Radiologische, Nukleare (CBRN)-Schutz, welcher ebenfalls den Strahlenschutz umfasst.
Der Artikel befasst sich mit dem Schutz im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung. Dazu zählt die elektromagnetische Gammastrahlung und Röntgenstrahlung (γ-Quant oder Photon). Letztere ist auch bekannt als englisch X-rays. Die Strahlung ist physikalisch äquivalent, lediglich die Entstehung beider Strahlungen unterscheiden sich voneinander.
- ↑ A. Rahn: Strahlenschutz-Technik. 2. Auflage, Ecomed-Sicherheit 2012, ISBN 978-3-609-68452-9, S. 8.