Stutzen (Gefieder)
Stutzen bezeichnet das Beschneiden der Schwungfedern von Vögeln, um ihnen die Flugfähigkeit zu nehmen oder diese abzusenken. Das Flügelstutzen ist bei domestizierten, als Heimtier oder in Zoos gehaltenen Vögeln etablierte Praxis. Es soll die Flucht und das Verletzungsrisiko durch Fliegen in beschränktem Raum verhindern oder die Zähmung begünstigen. Da in den Federn keine Nervenenden liegen, verursacht diese Prozedur bei fachgemäßer Anwendung keine physischen Schmerzen.
Stutzen ist nicht mit irreversiblen Eingriffen zu verwechseln, wie z. B. der chirurgischen Entfernung oder Laser-Zerstörung der Follikel (Wachstumszonen der Federn am Knochen).