Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF
| VEB Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF Leipzig | |
|---|---|
| Rechtsform | Kombinat |
| Gründung | 1958 (VVB) 1979 (Kombinat) |
| Auflösung | 1990 |
| Auflösungsgrund | Privatisierung |
| Sitz | Leipzig, Deutsche Demokratische Republik |
| Mitarbeiterzahl | 37.847 |
| Branche | Maschinenbau |
| Stand: 30. Juni 1990 | |
TAKRAF ist die Abkürzung für Tagebau-Ausrüstungen, Krane und Förderanlagen und bezeichnete ein Kombinat der DDR. Zu ihm gehörten fast alle Volkseigenen Betriebe der Branche, ebenso Zulieferbetriebe, kombinatseigene technische Forschungseinrichtungen, Projektierungsbüros, Rüstungsbetriebe und andere.
Im Takraf VEB Lauchhammer wurden ab 1969 die F60 Abraumförderbrücken als die größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt gebaut. Vom Nachfolgebetrieb wurde 1995 der Bagger 293 für den Tagebau Hambach als das weltgrößte und schwerste Landfahrzeug hergestellt.
- ↑ „Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern. Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, Stand 30. Juni 1990, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)