Flecktarn (Bundeswehr)

Tarndruck ist das ab 1991 eingeführte Tarnmuster der Bundeswehr und wird sowohl von Soldaten des Heeres, der Luftwaffe als auch der Marine in Dienst und Gefecht getragen. Während der Entwicklung wurde der Tarndruck als das Flecktarn B (groß) bezeichnet. Die Ursprünge des Tarnmusters „Flecktarn“ reichen bis in die 1930er Jahre zurück und basieren auf Tarnmustern der Waffen-SS.

Die Flecktarn-Bekleidung wird in der Bundeswehr sukzessive, bis 2029, durch Bekleidung mit dem Tarnmuster Multitarn ersetzt.

Bei der Bundeswehr wird mit dem Begriff „Flecktarn“, in Anlehnung an die Motivgebung, auch der Feldanzug bezeichnet.

  1. Heinrich Müller, Rolf Wirtgen (Hrsg.): Geharnischte Zeiten. 2000 Jahre Körperschutz des Soldaten vom antiken Muskelpanzer zur kugelsicheren Weste. Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 1995, ISBN 3-927038-60-1, S. 235.
  2. Im Borddienst wird der Bord- und Gefechtsanzug getragen, nicht Flecktarn.
  3. Martin Pegler: Out of Nowhere. Osprey Publishing, 2004, ISBN 1-84176-854-5, S. 202 (englisch).
    Tim Newark, Quentin Newark, J. F. Borsarello: Brassey’s Book of Camouflage. Brassey’s, 2003, ISBN 1-85753-336-4, S. 1943 (englisch).
    Josef Henke: Persönlicher Stab Reichsführer-SS. Deutsches Bundesarchiv, 1997, ISBN 3-89192-062-8, S. 648 (Anstellung von Otto Schick als Referent für Tarnfragen bei der Waffen-SS).
  4. Neuer Tarndruck für die Bundeswehr – Multitarn kommt, für alle. In: hartpunkt.de. 30. Juli 2025, abgerufen am 13. August 2025.