Tiebel
| Tiebel Tiebelbach | ||
|
Mühle im Bereich der Tiebelquellen | ||
| Daten | ||
| Lage | Bezirk Feldkirchen, Kärnten, Österreich | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Seebach → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quellgebiet | Gemeindegebiet von Himmelberg 46° 45′ 56″ N, 14° 0′ 50″ O | |
| Mündung | bei Steindorf in den Ossiacher SeeKoordinaten: 46° 41′ 31″ N, 14° 0′ 49″ O 46° 41′ 31″ N, 14° 0′ 49″ O
| |
| Abfluss am Pegel Sonnberg AEo: 91,1 km² Lage: 2,56 km oberhalb der Mündung |
NNQ (01.06.1984) MNQ 1981–2011 MQ 1981–2011 Mq 1981–2011 MHQ 1981–2011 HHQ (06.10.1982) |
13 l/s 1 m³/s 1,71 m³/s 18,8 l/(s km²) 10,3 m³/s 20,6 m³/s |
| Kleinstädte | Feldkirchen in Kärnten | |
|
Darstellung der Tiebel-Quellen mit eingezeichneten Mühlen | ||
Die Tiebel oder der Tiebelbach ist ein Fluss in Österreich im südlichsten Bundesland Kärnten und der Hauptzufluss des Ossiacher Sees bei Steindorf. Sie entspringt in der Gemeinde Himmelberg, wird zusätzlich durch unterirdisch zuströmendes Wasser der Gurk gespeist und fließt durch das Tiebeltal südostwärts nach Feldkirchen. Dort wendet sie sich nach Südwesten und durchfließt das Bleistätter Moor, ein Feuchtgebiet, das in den Ossiacher See übergeht. Die Bleistatt, ursprünglich 700 ha groß, wurde zwischen 1930 und 1961 trockengelegt. Um die Wasserqualität des Sees zu verbessern wurde 2018 ein Teil des Moores renaturiert und wieder geflutet. Dieser ist heute ein Natura-2000-Gebiet und beherbergt viele geschützte Tiere und Pflanzen.
- ↑ Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2011. 119. Band. Wien 2013, S. OG 338 (info.bmlrt.gv.at [PDF; 12,9 MB])
- ↑ Bleistätter Moor. Abgerufen am 4. April 2026.