Triebsatzschwinge

Mit Triebsatzschwinge wird eine Konstruktion beim Motorroller und Motorrad bezeichnet, bei dem Motor, Getriebe und Radantrieb als feste Einheit ausgebildet sind, die gleichzeitig als Hinterradschwinge dient. Das Motor- und Antriebsgehäuse ist dabei im Motorradrahmen schwenkbar gelagert und macht die Bewegungen beim Ein- und Ausfedern mit. Deshalb wird die Triebsatzschwinge (zumindest zum Teil) zu den ungefederten Massen gezählt.

  1. Stefan Knittel: Motorrad-Lexikon. BLV Verlag, München 1981, ISBN 3-405-12226-0, S. 111.
  2. Wolfgang Matschinsky: Radführungen der Straßenfahrzeuge: Kinematik, Elasto-Kinematik und Konstruktion, 3. Auflage, Springer Verlag Berlin Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-71196-4, S. 379.
  3. Rolf Gscheidle et al.: Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik. Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 30. Auflage 2013, ISBN 978-3-8085-2240-0, S. 714.