Trisannabrücke
| Trisannabrücke | ||
|---|---|---|
| ICE T auf der Trisannabrücke | ||
| Nutzung | Bahnverkehr | |
| Überführt | Arlbergbahn | |
| Unterführt | Trisanna | |
| Ort | Strengen | |
| Unterhalten durch | ÖBB-Infrastruktur | |
| Konstruktion | Stabbogenbrücke | |
| Gesamtlänge | 230 m | |
| Breite | 4,40 m | |
| Längste Stützweite | 120 m | |
| Höhe | 56,38 m | |
| Baubeginn | 1883 | |
| Eröffnung | 21.09.1884 / 16.11.1964 | |
| Lage | ||
| Koordinaten | 47° 6′ 59″ N, 10° 29′ 31″ O | |
|
| ||
| Trisannabrücke mit Schloss Wiesberg | ||
Die Trisannabrücke (ugs. auch Wiesberger Brücke) ist ein Ingenieurbauwerk der Arlbergbahn, das unter Eisenbahn-Historikern als technische Meisterleistung und „Europabrücke des 19. Jahrhunderts“ gilt. Sie liegt an Bahnkilometer 80,3 zwischen den Bahnhöfen Pians und Strengen nur knapp hinter der ehemaligen Haltestelle Wiesberg. Direkt am östlichen Brückenkopf liegt Schloss Wiesberg, das als gemeinsames Motiv mit der Brücke noch heute viele Fotografen anlockt.
Das einspurige Bauwerk überspannt mit einer Länge von 230 m den Eingang des Paznauns auf einer Höhe von 87 m und quert dabei die Trisanna und die B188 Silvretta Straße. Außerdem befindet sich unterhalb der Brücke ein Wasserkraftwerk. Die Brücke weist seitlich drei (Ostseite) beziehungsweise vier (Westseite) Steinbögen mit 9 m lichter Weite auf und in der Mitte eine stählerne Stabbogenbrücke, die 120 m weit spannt. Die Bahnstrecke hat auf der gesamten Brückenlänge ein Gefälle von etwa 26 ‰ in Richtung Innsbruck.
- ↑ Helmut Wenzel: Bahnbrücke ringt Experten noch heute Respekt ab. Hrsg.: ImstLokal – Nachrichten aus dem Bezirk Imst. 12. Januar 2019, S. 38.