Stadt
| Föderationskreis |
Ural |
| Oblast |
Tscheljabinsk |
| Stadtkreis |
Tscheljabinsk |
| Innere Gliederung |
7 Bezirke |
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| Bürgermeister |
Stanislaw Moscharow |
| Gegründet |
1736 |
| Stadt seit |
1787 |
| Fläche |
486 km² |
| Bevölkerung |
1.130.132 Einwohner (Stand: 14. Okt. 2010) |
| Bevölkerungsdichte |
2325 Einwohner/km² |
| Höhe des Zentrums |
220 m |
| Zeitzone |
UTC+5 |
| Telefonvorwahl |
(+7) 351 |
| Postleitzahl |
454xxx |
| Kfz-Kennzeichen |
74, 174 |
| OKATO |
75 401 |
| Website |
www.cheladmin.ru |
| Geographische Lage |
| Koordinaten |
55° 9′ N, 61° 24′ O55.1561.4220 |
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Lage in der Oblast Tscheljabinsk | |
| Liste der Städte in Russland |
Tscheljabinsk [t͡ʃɛlʲˈjabɪnsk] (Ausspracheⓘ, russisch Челябинск, wiss. Transliteration Čeljabinsk) ist eine russische Großstadt in der östlichen Uralregion mit 1.176.770 Einwohnern (2025) und somit die siebtgrößte Stadt Russlands. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Oblast Tscheljabinsk und hinter Jekaterinburg das zweitgrößte kulturelle, wirtschaftliche, geschäftliche und politische Zentrum des Föderationskreises Ural. 1736 als Festung an der Schwelle zwischen dem Ural und Sibirien gegründet, entwickelte sich Tscheljabinsk im 19. Jahrhundert zu einem der größten Handelszentren der Region und wurde 1892 an die damals im Bau befindliche Transsibirische Eisenbahn angebunden, wodurch die Stadt zu einem der wichtigsten Tore zum Osten wurde. Durch den regen Bau von Industriebetrieben in Tscheljabinsk während der ersten Fünfjahrespläne und die anschließende Evakuierung zahlreicher Fabriken im Großen Vaterländischen Krieg wurde die Stadt zu einem der größten Industriezentren der UdSSR. Aufgrund der Produktion von Panzern und anderen Kampffahrzeugen während des Krieges sowie des bedeutenden Gesamtbeitrags zum Sieg über Nazideutschland wurde Tscheljabinsk der Ehrentitel „Stadt der Arbeitsverdienste“ verliehen, und die Stadt selbst erhielt den bekannten inoffiziellen Namen „Tankograd“ (= Panzerstadt).
Internationale Aufmerksamkeit bekam Tscheljabinsk im Rahmen des Meteoriteneinschlags nahe der Stadt im Jahr 2013.
- 1 2 Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)