Udo Landbauer

Udo Karl Landbauer (* 12. April 1986 in Neunkirchen, Niederösterreich) ist ein rechtsextremer österreichischer Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs. Seit dem 23. März 2023 ist er Landeshauptfrau-Stellvertreter in der Landesregierung Mikl-Leitner III und dort zuständig für Infrastruktur, Verkehr, Sport und Teil der EU-Agenden. Er ist Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag und fungiert dort als Klubobmann seiner Partei, seit 1. Juli 2019 ist er zudem Landesparteiobmann der FPÖ Niederösterreich.

Von 2011 bis 2018 war Landbauer Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend Österreich und von 2010 bis 2018 Gemeindepolitiker in Wiener Neustadt. Bei der Landtagswahl in Niederösterreich 2018 sowie der Landtagswahl in Niederösterreich 2023 war er FPÖ-Spitzenkandidat. Infolge der Affäre um die Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt legte er mit 1. Februar 2018 vorübergehend alle politischen Funktionen zurück und stellte kurzzeitig auch seine Parteimitgliedschaft ruhend. Seit dem 19. Juni 2021 ist er stellvertretender Bundesparteiobmann der FPÖ.

  1. Die Landtagswahlen am 29. Jänner 2023 in Niederösterreich. Januar 2023, abgerufen am 21. August 2023.
  2. Julia Wenzel: Was die FPÖ Niederösterreich so radikal macht. 23. März 2023, abgerufen am 31. Januar 2024.
  3. noe ORF at/Agenturen red: ÖVP und FPÖ: Details zu Regierungspakt. 17. März 2023, abgerufen am 23. März 2023.
  4. Landbauer unter Protesten angelobt. 20. September 2018 (orf.at [abgerufen am 30. November 2018]).
  5. FPÖ NÖ: Walter Rosenkranz übergibt an Udo Landbauer! Abgerufen am 28. Juni 2019.
  6. noe.ORF.at/Agenturen: Politik: Landbauer wird FPÖ-Landesparteiobmann. 28. Juni 2019, abgerufen am 28. Juni 2019.
  7. Landbauer legt alle Ämter nieder. In: news.ORF.at. 1. Februar 2018, abgerufen am 1. Februar 2018.
  8. Landbauer legt alle politischen Ämter zurück. In: noe.ORF.at. Abgerufen am 1. Februar 2018.