United Launch Alliance
| United Launch Alliance | |
|---|---|
| Rechtsform | Limited Liability Company |
| Gründung | 2006 |
| Sitz | Centennial, Colorado, Vereinigte Staaten |
| Leitung | John Elbon (Interim-CEO) Mitch Van Dewerker (VP) Sondra Barbour (VP) |
| Mitarbeiterzahl | etwa 2700 |
| Branche | Raumfahrt |
| Website | ulalaunch.com |
| Stand: 22. Dezember 2025 | |
United Launch Alliance (ULA) ist ein 2006 gegründetes Joint Venture der beiden US-amerikanischen Konzerne Boeing Defense, Space and Security und Lockheed Martin Space Systems für die gemeinsame Bedienung US-amerikanischer Regierungsbehörden mit Startdiensten der Trägerraketen Delta II, Delta IV und Atlas V. Jedoch ließ Boeing auch die kommerziellen Aufträge, die Boeing Launch Services für die Delta II erhielt, von der ULA ausführen.
Dabei sollten die Entwicklung, Produktion, Test und der Startbetrieb von Raketen zusammengelegt werden, um die Kosten zu senken, wobei die ULA mit jährlichen Einsparungen von 100 bis 150 Mio. US-Dollar für den amerikanischen Steuerzahler rechnet. Boeing und Lockheed Martin sind zu je 50 Prozent an der ULA beteiligt. Der Hauptsitz ist Denver, insgesamt hat das Unternehmen 2.700 Angestellte.
- ↑ FTC gives clearance to United Launch Alliance. In: Spaceflight Now. 3. Oktober 2006, abgerufen am 20. Dezember 2022 (englisch).
- ↑ finanzen.net: Lockheed Martin und Boeing gründen Joint Venture für Raketenstarts. 3. Mai 2005, abgerufen am 13. August 2014.
- ↑ About ULA. In: ulalaunch.com. Abgerufen am 25. August 2024 (englisch).