Universität Basel

Universität Basel
Gründung 4. April 1460
Trägerschaft staatlich
Ort Basel
Land Schweiz Schweiz
Rektorin Andrea Schenker-Wicki
Studierende 13'006 (2023)
Mitarbeiter 6842
davon Professoren 394
Jahresetat 766 Mio. CHF (2023)
Netzwerke Swissuniversities, Eucor
Website www.unibas.ch

Die Universität Basel (lateinisch: Universitas Basiliensis) wurde im Jahr 1460 gegründet und ist somit die älteste Universität der Schweiz.

Sie gilt unter anderem auch aufgrund des geistigen Erbes des hier wirkenden Erasmus von Rotterdam als eine der Geburtsstätten des europäischen Humanismus. Im 19. Jahrhundert zählte dann neben dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt zu den berühmtesten Personen, die an der Universität lehrten, auch der Philosoph und Dichter Friedrich Nietzsche (Professor für griechische Sprache und Literatur). Insgesamt haben an der Universität bis dato zehn Nobelpreisträger und zwei Schweizer Bundespräsidenten studiert respektive gelehrt.

Die dazugehörende Universitätsbibliothek Basel ist eine der bedeutendsten Bibliotheken der Schweiz. Die universitären Einrichtungen, die sich in sieben Fakultäten gliedern, sind über die gesamte Innenstadt verteilt. Das Kollegienhaus aus dem Jahr 1939, nach den Formen und Linien des Neuen Bauens errichtet, mit mehreren Hörsälen und einer Aula mit Platz für 500 Personen sowie Arbeits- und Verwaltungsbüros liegt auf der Südseite des Petersplatzes.

  1. Universität Basel, Die Rektorin. Abgerufen am 2. Mai 2022.
  2. 1 2 3 Universität Basel, Zahlen & Fakten. Abgerufen am 14. Mai 2024.
  3. Urs Hafner: Die Uni Basel muss sparen | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Dezember 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 16. Januar 2018]).
  4. D’Erasme à Erasmus: ce que la Suisse doit à l’Europe. In: Le Temps. (letemps.ch [abgerufen am 16. März 2018]).
  5. BBenedict Vischer: Die Geschichte der Philosophie an der Universität Basel. (PDF) unigeschichte.unibas.ch, Januar 2010, abgerufen am 7. Dezember 2025.
  6. All Nobel Prizes. Abgerufen am 9. Februar 2018.
  7. Bundespräsidenten. Abgerufen am 9. Februar 2018.
  8. Dorothee Huber: Das Kollegienhaus der Universität Basel. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 449). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2003, ISBN 3-85782-449-2.
  9. 550 Jahre Universität Basel. Abgerufen am 17. April 2020.