Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
| Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | |
|---|---|
| Gründung | 18. Oktober 1502 (Wittenberg) 1. Juli 1694 (Halle) 12. April 1817 (Vereinigung) |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Halle (Saale) und Wittenberg |
| Bundesland | Sachsen-Anhalt |
| Land | Deutschland |
| Rektorin | Claudia Becker |
| Studierende | 19.000 (WS 2023/24) |
| Mitarbeiter | 4.325 (31. Dez. 2021; ohne Medizin; inkl. Drittmittel, 1.247 wiss. Hilfskräfte u. 40 Auszubildende) |
| davon wissensch. | 3.136 (31. Dez. 2021; ohne Medizin; inkl. Drittmittel u. 1.247 wiss. Hilfskräfte) |
| davon Professoren | 294 (31. Dez. 2021; ohne Medizin) |
| Jahresetat | 179.209.400 € (2025; ohne Medizin; ohne Drittmittel, nur Landeszuschuss) |
| Website | www.uni-halle.de |
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) mit Hauptsitz in Halle (Saale) ging 1817 aus zwei Vorgängereinrichtungen hervor. Die ältere wurde 1502 als Leucorea in Wittenberg gegründet. Die jüngere Friedrichs-Universität entstand 1694 auf Veranlassung des Brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. in Halle. Als Zentrum von Pietismus und Aufklärung wurde sie bald eine der bedeutendsten Universitäten ganz Deutschlands. Ihren heutigen Namen erhielt die Volluniversität am 10. November 1933, als des 450. Geburtstages von Martin Luther gedacht wurde. 1994 feierte man ihr 300-jähriges Gründungsjubiläum. Die Universität Halle hat vier Nobelpreisträger hervorgebracht: den Mediziner Emil von Behring, die Chemiker Hermann Staudinger und Karl Ziegler sowie den Physiker Gustav Hertz. Zu den großen Gelehrten gehört Kurt Mothes, von 1954 bis 1974 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.
- ↑ Büro der Rektorin. In: uni-halle.de. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, abgerufen am 1. September 2022.
- ↑ Immatrikulationsfeier: Uni Halle startet mit rund 3.600 neuen Studierenden ins Wintersemester. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 5. Oktober 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.
- 1 2 3 Die Uni in Zahlen. In: uni-halle.de. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1. Februar 2022, abgerufen am 3. April 2022.
- ↑ Ministerium für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt – Entwurf Haushaltsplan 2025/2026, S. 910
- ↑ Oswald Hauser: Das geistige Preußen. Vortrag beim Festakt zum 150. Stiftungsfest des Corps Masovia im Kieler Schloss (14. Juni 1980). In: Rüdiger Döhler (Hrsg.): Corps Masovia. Die 175jährige Geschichte von Königsbergs ältester und Potsdams erster Korporation im 21. Jahrhundert. Aventinus-Ed., München 2005, ISBN 3-00-016108-2 (online [abgerufen am 3. April 2022] siehe S. 3 der PDF-Datei).