Universität Salzburg
| Universität Salzburg | |
|---|---|
| Gründung | 1622 (Ersteröffnung) 1962 (Wiedererrichtung) |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Salzburg |
| Bundesland | Salzburg |
| Land | Österreich |
| Rektor | Bernhard Fügenschuh |
| Studierende | 15.015 (WS 2024/25),
davon 65,1 % Frauen |
| Mitarbeiter | 1.763,5 (VZÄ, WS 2024/25) |
| davon wissensch. | 1.095,6 |
| davon Professoren | 164,1 |
| Jahresetat | 205 Mio. € (2023) inkl. 28 Mio. € F&E-Projekte |
| Netzwerke | AARC, IAU |
| Website | www.plus.ac.at |
Die Universität Salzburg (vollständiger Name Paris-Lodron-Universität Salzburg) ist eine österreichische Universität in Salzburg. Sie wurde 1622 als Benediktineruniversität gegründet und bestand in dieser Form bis zur Auflösung 1810. Im Jahr 1962 wurde die Universität in staatlicher Trägerschaft wiedererrichtet.
Die ersten habsburgischen Volluniversitäten waren die Universität Wien und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Universität Salzburg verfügt nicht über die „klassischen“ Fakultäten Medizin und Philosophie, sondern gliedert sich seit 2022 in die sechs Fakultäten Katholische Theologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Natur- und Lebenswissenschaften sowie Digitale und Analytische Wissenschaften.
Die insgesamt 25 Gebäude sind über die Stadt verteilt und hauptsächlich in der Altstadt angesiedelt (Altstadtuniversität, Revitalisierung bedeutender Denkmalobjekte). Neben der zentralen Verwaltung der Universität und Teilen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in der Kapitelgasse, der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Universitätsbibliothek Salzburg in der Alten Universität sind auch Fachbereiche der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen und Geisteswissenschaftlichen Fakultät in der Alten Residenz sowie das Haus der Gesellschaftswissenschaften am Rudolfskai 42 dort beheimatet. Darüber hinaus befindet sich im Stadtteil Nonntal der Unipark Nonntal der Kulturwissenschaftlichen Fakultät mit über 5500 Studierenden sowie das zentrale Gebäude der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät in Freisaal mit dem Botanischen Garten der Universität Salzburg und dem Salzburger Apothekergarten.
Die Universität ist mit über 17.500 Studierenden und 2.900 Angestellten die größte Bildungseinrichtung in Stadt und Land Salzburg. Der Frauenanteil bei den Studenten beträgt ca. 60 %, der Ausländeranteil ca. 35 % (wegen der Nähe zur Grenze der Großteil aus Deutschland).
- 1 2 3 uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025.
- ↑ Members of AARC. In: www.aarc.aau.at. Rector's Conference of the Universities of the Alps Adriatic Region, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
- ↑ List of IAU members. In: www.iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
- 1 2 3
- ↑ Fakultäten an der PLUS. In: plus.ac.at. 2. März 2021, abgerufen am 5. Januar 2022.
- 1 2
- ↑ Studierendenstatistik der Paris-Lodron Universität Salzburg. Universität Salzburg, abgerufen am 13. Oktober 2012.