Unterleinach

Unterleinach
Gemeinde Leinach
Koordinaten: 49° 52′ N,  48′ O
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 15,26 km²
Einwohner: 1254 (27. Mai 1970)
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978

Unterleinach (unterfränkisch Ünnerleini; vor dem 15. Jahrhundert „Niedernleinach“) ist eine Gemarkung im unterfränkischen Landkreis Würzburg. Bis 1978 bestand die Gemeinde Unterleinach neben dem kleineren Oberleinach.

Die Gemarkung mit einer Fläche von 1525,50 Hektar repräsentiert den nordwestlichen Teil des Gemeindegebietes von Leinach. Auf ihr liegt der nordwestliche Teil des Pfarrdorfs Leinach. Ihre Nachbargemarkungen sind Zellingen, Oberleinach, Greußenheim, Birkenfeld und Billingshausen.

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Unterleinach aufgelöst und ging am 1. Mai 1978 zusammen mit der südöstlich gelegenen Gemeinde Oberleinach in der Gemeindeneugründung Leinach auf. In der ehemaligen Gemeinde war das gleichnamige Pfarrdorf der einzige Gemeindeteil. Am 1. Oktober 1964 betrug die Gemeindefläche 1523,76 Hektar.

Der Gemeindeteilname Unterleinach wurde letztmals in der Ausgabe von 1978 der Amtlichen Ortsverzeichnisse für Bayern genannt, folglich muss die Aufhebung des Gemeindeteils zwischen dem 1. Mai 1978 und 1991 erfolgt sein.

Früher war Unterleinach in die bis heute noch bei den Einheimischen präsenten Dorfdistrikte „Unterdorf“, „Oberdorf“ und „Kleines Dörflein (Grupshausen)“ eingeteilt. Die Leinacher nennen Unterleinach in mainfränkischer Mundart „Ünnerleini“, seine Einwohner „Ünnerleiner“.

  1. 1 2 Gemarkung Unterleinach auf geolytics.de, abgerufen am 18. November 2021
  2. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 380 der Beiträge zur Statistik Bayerns (Volkszählung vom 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Mai 1978). München 1978, DNB 790598426, S. 179 (Digitalisat).
  3. Christine Demel u. a.: Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart. Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 21, 292 und 310–315.
  4. Christine Demel u. a.: Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart. 1999, S. 471–472 und 568.