Uran-Radium-Reihe

Die Uran-Radium-Reihe ist die natürliche Zerfallsreihe des Uranisotops 238U.

Sie kann „rückwärts“ zu den künstlichen Transuranen verlängert werden: Das Mutternuklid des Uran-238 ist das in Kernreaktoren erbrütete Plutonium-242. Dieses kann wiederum aus anderen Mutternukliden entstanden sein, die hier jedoch nicht dargestellt sind (erste Verlängerung in rot)
Ihr Endnuklid ist das stabile Bleiisotop 206Pb.


Radioaktive Zerfallsreihen: Uran-Radium Reihe (rot)

Im Falle des Protactiniumisotops 234Pa entsteht zunächst das metastabile Isomer 234mPa, das überwiegend über einen β-Prozess zerfällt, aber auch mit einem Anteil von 0,16 % durch γ-Zerfall in den Grundzustand 234Pa übergehen kann.

  1. Uran-Radium-Zerfallsreihe. In: geothermie.de. Abgerufen am 15. März 2026 (deutsch).
  2. Ferdinand Henrich: Die Uran-Radium-Reihe. In: Chemie und Chemische Technologie Radioaktiver Stoffe. Springer, Berlin, Heidelberg 1918, ISBN 978-3-642-91688-5, S. 184–240, doi:10.1007/978-3-642-91688-5_7.
  3. Cristina Figl: Diplomarbeit "Analytik von 210Pb in Umweltproben". In: irs.uni-hannover.de. Universität Hannover, Mai 2000, abgerufen am 15. März 2026.
  4. Werner Stolz: Radioaktivität: Grundlagen, Messung, Anwendungen (= Lehrbuch Physik). 5., überarb. und erw. Auflage. Teubner, Wiesbaden 2005, ISBN 978-3-519-53022-0.