Urmiasee
| Urmiasee | ||
|---|---|---|
| Teile der Brücke, die quer über den See führt (März 2019). | ||
| Geographische Lage | Ost-Aserbaidschan, West-Aserbaidschan (Iran) | |
| Zuflüsse | Zarrineh | |
| Abfluss | keinen | |
| Ufernaher Ort | Urmia | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 37° 42′ 0″ N, 45° 19′ 0″ O | |
|
| ||
| Höhe über Meeresspiegel | (derzeit trocken) | |
| Fläche | 5470 km² (Seegrund ohne Uferzone) | |
| Maximale Tiefe | ehemals bis zu 16 m | |
Der Urmiasee oder Urmia-See (persisch درياچهٔ اروميه, DMG Daryāče-ye Orūmīye; mittelpersisch Čēčast; aserbaidschanisch Urmiye Gölü; kurdisch Gola Urmiyê), zur Zeit der Pahlavi-Dynastie Rezaiye-See nach Reza Schah, war der größte Binnensee in Iran und befindet sich im Grenzgebiet der iranischen Provinzen West-Aserbaidschan und Ost-Aserbaidschan. An seinem Ufer liegt die Stadt Urmia, deren Name sich von den syrisch-aramäischen Wörtern ur für „Stadt“ und mia für „Wasser“ ableitet und somit „Stadt am Wasser“ bedeutet. Auch wenn der See im Sommer 2025 vollständig trocken lag, ist das Gebiet vorerst weiter als See klassifiziert und mit saisonalem Wasserzufluss zu rechnen. Die Rettungsbemühungen zur Wiederbelebung eines dauerhaften Gewässers laufen weiter. Der Seegrund liegt von der tiefsten Stelle bis zur ehemaligen Uferlinie auf etwa 1264 bis 1280 Metern über dem Meeresspiegel.
- ↑ Vgl. Encyclopædia-Artikel.