Ursula Cotta

Ursula Cotta, geb. Schalbe (* um 1450 Ilfeld oder Eisenach; † 29. November 1511 in Eisenach), gilt als die Frau des Patriziers und Bürgermeisters zu Eisenach, Conrad Cotta. Sie hatte den jungen Martin Luther während seiner Schulzeit in der Georgenschule (einer Lateinschule) in Eisenach von 1498 bis 1501 aufgenommen und gefördert.

  1. Inschrift auf dem Grabstein der Ursula Cotta in der Georgien-Kapelle, Eisenach: „Nach Christi unseres Herrn Geburth anno 1511 auff Sonnabend nach Cathrinen ist die Erbare und Tugendsame Frau Ursula Cotta in Gott verschieden / der Gott genade Amen“. Der Katharinatag (25. November) fiel im Jahre 1511 auf einen Dienstag. Demnach ist sie am 29. November verstorben.