Vasomotorik

Als Vasomotorik bezeichnet man die Regulation der Weite der Blutgefäße und damit auch der Durchblutung. Sie findet vor allem auf der Ebene der Arteriolen statt, über Veränderung des Tonus der glatten Muskulatur in der Tunica media dieser kleinen Arterien. Dabei kann sich der Tonus verringern, womit sich die Gefäße erweitern (Vasodilatation), oder erhöhen und die Blutgefäße verengen (Vasokonstriktion). Die Vasomotorik wird durch Nerven (nerval), aber auch durch Hormone (hormonell) und die Stoffwechselsituation (metabolisch) reguliert.

  1. Jürgen Zervos-Kopp: Anatomie, Biologie und Physiologie. Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-13141352-9, S. 172.