Venezianisch-Österreichischer Türkenkrieg

Venezianisch-Österreichischer Türkenkrieg

Die Belagerung Belgrads 1717
Datum 9. Dezember 1714 bis 21. Juli 1718
Ort Balkanhalbinsel und Ägäisches Meer
Ausgang Sieg des Bündnisses aus Österreich, Venedig u. a.
Friedensschluss Friede von Passarowitz
Konfliktparteien

Osmanisches Reich 1453 Osmanisches Reich

Republik Venedig Venedig
Romisches Reich Heiliges 1400 Österreich
Portugal 1707 Portugal
Malteserorden
Kirchenstaat Kirchenstaat

Befehlshaber

Osmanisches Reich 1453 Silahdar Damat Ali Pasha,
Osmanisches Reich 1453 Canım Hoca Mehmed Pasha,
Osmanisches Reich 1453 Kara Mustafa Pasha

Republik Venedig Daniele Girolamo Dolfin,
Republik Venedig Matthias Johann von der Schulenburg,
Republik Venedig Andrea Pisani
Romisches Reich Heiliges 1400 Eugen von Savoyen

Der Venezianisch-Österreichische Türkenkrieg (auch 6. Österreichischer Türkenkrieg, 1. Türkenkrieg Karls VI. oder 8. Venezianischer Türkenkrieg) dauerte von 1714 bis 1718. Er stellte einen Versuch des Osmanischen Reiches dar, die Bedingungen des Friedens von Karlowitz (1699) zu revidieren, und begann zunächst als Konflikt mit der Republik Venedig. Erst im Jahre 1716 trat Österreich auf Seiten Venedigs in den Krieg ein. Die kaiserlichen Truppen standen unter dem Kommando des Prinzen Eugen von Savoyen.