Verbundlenkerachse

Die Verbundlenkerachse ist eine Bauart der Hinterachse bei Automobilen mit Frontantrieb. Verbreitet ist die Konstruktion in der Kompaktklasse, bei Klein- und gelegentlich auch bei Mittelklassewagen; sie wurde von VW mit dem Scirocco und Golf I eingeführt und bis zum Golf IV verwendet. Aus Kostengründen wird sie wieder im VW Golf VII mit Motoren bis 92 kW (125 PS) eingebaut.

Die Radaufhängung besteht aus zwei gezogenen Längsschwingen, die vorn nahe ihrer Drehachse durch ein eingeschweißtes Profil verbunden sind. Das Profil hat typischerweise einen U- oder T-förmigen Querschnitt und ist so bemessen, dass es sich beim wechselseitigen Federn tordiert und als Stabilisator wirkt.