Verkehrsbetriebe St. Gallen
| Verkehrsbetriebe St. Gallen | |
|---|---|
| Basisinformationen | |
| Unternehmenssitz | St. Gallen |
| Webpräsenz | www.vbsg.ch |
| Eigentümer | Stadt St.Gallen |
| Betriebsleitung | Daniel Zuberbühler |
| Verkehrsverbund | Tarifverbund Ostwind |
| Mitarbeiter | 293.3 (2024) |
| Umsatz | 53,1 Mio. |
| Linien | |
| Autobus | 12 |
| Trolleybus | 8 (3 Trolleybuslinien, 5 Batterietrolleybuslinien) |
| Sonstige Linien | Mühleggbahn (Standseilbahn) |
| Anzahl Fahrzeuge | |
| Trolleybusse | 20 Batterie-Gelenktrolleybusse 13 Batterie-Doppelgelenktrolleybusse 15 Gelenktrolleybusse 7 Doppelgelenktrolleybusse |
| Autobusse | 7 Midibusse 17 Solobusse 5 Dreiachsbusse 1 Gelenkwagen 5 Personenanhänger |
| Sonstige Fahrzeuge | 1 Standseilbahnwagen |
| Statistik | |
| Fahrgäste | 85'200 täglich (2024) |
| Haltestellen | ca. 200 |
| Einwohner im Einzugsgebiet |
0,08 Mio. |
| Liniennetzplan St. Gallen ab 15. Dezember 2024 | |
Die Verkehrsbetriebe St. Gallen (VBSG), früher Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen, sind eine Dienststelle der Stadtverwaltung, die verantwortlich ist für den öffentlichen Personenverkehr in der schweizerischen Stadt St. Gallen. Sie geht zurück auf einen Beschluss der Bürgerversammlung vom 10. November 1895, die Konzession für die zu bauende Trambahn St. Gallen (TStG) selbst zu übernehmen Sie trat ab 1897 als Verkehrsunternehmen auf, die heutige Bezeichnung führt sie seit dem 1. Mai 1950.
Das Unternehmen betrieb ursprünglich die am 20. Mai 1897 eröffnete Strassenbahn St. Gallen, die zwischen 1950 und 1957 sukzessive durch den Trolleybus St. Gallen ersetzt wurde. Ergänzt wurde der elektrische Verkehr durch diverse Autobus-Linien, die teilweise auch angrenzende Gemeinden bedienen. Ab 2018 erfolgte eine konsequente Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge, die teilweise unter Fahrleitung, teilweise mit Batterien fahren. Daneben betreiben die VBSG auch die Mühleggbahn, eine Standseilbahn, die vom Kloster nach St. Georgen führt.
Die VBSG sind eine Dienststelle der Technischen Betriebe der Stadt St. Gallen, haben also keinen eigenständigen Rechtsstatus. 2008 wurde begonnen die Fahrzeuge nicht mehr mit Verkehrsbetriebe St. Gallen, sondern mit st.gallerbus anzuschreiben.
Die Verkehrsbetriebe St. Gallen sind, seit Gründung des Verbundes, Mitglied im Tarifverbund Ostwind. Das Netz der VBSG befindet sich in den Tarifzonen 210 und 211. Am 6. Juni 2024 übernahm Daniel Zuberbühler die Unternehmensleitung der VBSG von Ralf Eigenmann.
Am 9. Dezember 2018 wurde eine weitgehende Reform des Liniennetzes durch die VBSG vorgenommen, wobei sowohl die Linienführung als auch die Nummerierung erneuert wurde.
Seit Ende 2024 werden 90 % der Fahrgäste elektrisch befördert. Dafür wurden neue Fahrleitungen gebaut und Hess-Batterietrolleybusse für die Linien 3, 4, 6, 7 und 8 angeschafft. Die Umstellung erfolgte in zwei Phasen. In der ersten Phase wurde auf den Linien 3, 4 und 6 punktuell die Fahrleitungsanlage erweitert und die Dieselgelenkbusse durch Batterietrolleybusse ersetzt. In der zweiten Phase wurden auch auf den Linien 7 und 8 die Dieselgelenkbusse durch Batterietrolleybusse. Mittelfristig sollen bis 2030 alle verbleibenden Dieselbusse durch emissionsfreie Fahrzeuge ersetzt werden.
- ↑ (PDF; 3 MB) auf www.vbsg.ch, abgerufen am 14. Juli 2025
- ↑ Die Verkehrsbetriebe St. Gallen (VBSG): Geschichte der Verkehrsbetriebe St. Gallen (PDF; 16 Seiten; 0.86 MB), aufgerufen am 5. Oktober 2010
- ↑ Technische Betriebe der Stadt St. Gallen ( vom 26. Februar 2010 im Internet Archive)
- ↑ Hess AG erhält Zuschlag für 17 Batterietrolleybusse. Abgerufen am 3. Januar 2020.
- ↑ David Gadze: Batterietrolleybusse für St.Gallen verspäten sich – auch die Infrastruktur hinkt zeitlich hinterher. Abgerufen am 28. September 2020.