Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung
| Basisdaten | |
|---|---|
| Titel: | Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung |
| Abkürzung: | StrVermAbRefG (JURIS) oder VermAbschRÄndG (buzer), beide nicht-amtlich |
| Art: | Bundesgesetz |
| Geltungsbereich: | Bundesrepublik Deutschland |
| Erlassen aufgrund von: | Art. 74 Abs. Nr. 1 GG |
| Rechtsmaterie: | Strafrecht, Strafprozessrecht |
| Erlassen am: | 13. April 2017 |
| Inkrafttreten am: | 1. Juli 2017 (BGBl. I S. 872); berichtigt am 3. Juli 2018 (BGBl. I S. 1094) |
| GESTA: | C119 |
| Weblink: | Text des Gesetzes |
| Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten. | |
Das Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung ist ein umfangreiches Artikelgesetz zur Reform des Rechts der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung in Deutschland. Es trat am 1. Juli 2017 in Kraft. Initial angestoßen wurde die Reform 2013 vom damaligen Senator für Justiz- und Verbraucherschutz des Landes Berlin, Thomas Heilmann.
Mit dem Gesetz wird die Richtlinie 2014/42/EU in innerstaatliches Recht überführt. Das Gesetz regelt darüber hinaus das Recht der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung und die vorgelagerten Sicherungsmaßnahmen vollständig neu. Unter anderem wurde § 43a StGB zur Verhängung einer Vermögensstrafe aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. März 2002 aufgehoben.
- ↑ Straftäter sollen Vermögen verlieren. In: Der Spiegel. 16. Juni 2013, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 21. Februar 2024]).
- ↑ Zugriff auf Vermögen aus kriminellen Quellen soll erleichtert werden. In: Der Spiegel. 21. September 2013, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 21. Februar 2024]).
- ↑ Richtlinie 2014/42/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. April 2014 über die Sicherstellung und Einziehung von Tatwerkzeugen und Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union. In: ABl. L, Nr. 127, 29. April 2014, S. 39–50.
- ↑ Lars Kelterborn: Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung 8. Februar 2018.
- ↑ Verbrechen dürfen sich nicht lohnen: Regelung zur strafrechtlichen Vermögensabschöpfung. In: haufe.de, 11. April 2017
- ↑ BVerfG, Urteil vom 20. März 2002 - 2 BvR 794/95