Vertrauensdienstegesetz

Basisdaten
Titel:Vertrauensdienstegesetz
Abkürzung: VDG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Wirtschaftsverwaltungsrecht
Fundstellennachweis: 9020-13
Erlassen am: 18. Juli 2017
(BGBl. I S. 2745)
Inkrafttreten am: 29. Juli 2017
Letzte Änderung durch: Art. 280 G vom 2. Dezember 2025
(BGBl. I Nr. 301 vom 5. Dezember 2025)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
6. Dezember 2025
(Art. 30 G vom 2. Dezember 2025)
GESTA: E057
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Vertrauensdienstegesetz (VDG) regelt die wirksame Durchführung der eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 in Deutschland. Sie bestimmt die Mitwirkungspflichten der Anbieter, die Vertrauensdienste erbringen (wie Erstellung, Überprüfung und Validierung von elektronischen Signaturen), und legt in diesem Zusammenhang die zuständige nationale Aufsicht fest. Mit dem Vertrauensdienstegesetz wurde das Signaturgesetz (SigG) durch ein auf den notwendigen Regelungsumfang beschränktes Gesetz abgelöst und trat am 29. Juli 2017 außer Kraft. Mit dem Entwurf eines Gesetzes über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften sind auch Anpassungen des VDG geplant.

  1. vgl. Artikel 3 Nr. 16 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014
  2. https://dejure.org/gesetze/SigG
  3. amtliche Begründung auf BT-Drs. 18/12494
  4. Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung: Entwurf eines Gesetzes über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften. In: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, 26. März 2026, abgerufen am 11. April 2026 (deutsch).