Virchow-Preis

Der Virchow-Preis (engl. Virchow Prize, bis 2023 Virchow Prize for Global Health, Virchow-Preis für Globale Gesundheit) wird seit 2022 von der Virchow Foundation ausgelobt, um vor allem „globale Gesundheitsthemen“ bekannt zu machen und zu fördern, bezieht sich damit direkt und explizit auf das dritte Ziel für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen: SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen für alle.

Der Preis wie auch die diese Auszeichnung verleihende, als gemeinnützig anerkannte, rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts wurden nach dem deutschen Pathologen Rudolf Virchow (1821–1902) benannt.

Der Virchow-Preis ist mit 500.000 € dotiert und stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (2022) und der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (2023, 2024). Festredner waren u. a. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Peter Piot, Matshidiso Moeti und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Nach der Erstverleihung fanden die folgenden jährlichen, festlichen Verleihungen des Virchow-Preises im Roten Rathaus Berlin statt.

  1. Virchow Foundation. In: Virchow Foundation | Virchow Prize. 16. Oktober 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023 (deutsch).
  2. Oni T, Ganten D, Kampmann B, Göhde R, Ottersen OP. A prize for global health in the name of Rudolf Virchow. In: Journal of Public Health in Africa. 2023 Oct 1;14(9):2862 doi:10.4081/jphia.2023.2862, PMID 37908388, PMC 10615153 (freier Volltext).
  3. Namensgeber. In: Virchow Foundation. Abgerufen am 25. Dezember 2024 (englisch).
  4. Kamerun: Rose Gana Fomban Leke erhält Virchow-Preis, weil sie für ein gesünderes Afrika kämpft. In: Der Spiegel. 15. Oktober 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. Oktober 2023]).
  5. Home. 16. Oktober 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023 (deutsch).