Volkach (Volkach)
Volkach Stadt Volkach | |
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| Koordinaten: | 49° 52′ N, 10° 14′ O |
| Höhe: | 203 m ü. NHN |
| Fläche: | 13,26 km² |
| Einwohner: | 4336 (25. Mai 1987) |
| Bevölkerungsdichte: | 327 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 97332 |
| Vorwahl: | 09381 |
| Lage von Volkach (fett) innerhalb des Gemeindegebietes
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Volkach ist der Hauptort der Stadt Volkach im Landkreis Kitzingen (Unterfranken, Bayern). Er bildet heute, als einwohnerreichster und größter Gemeindeteil, den Mittelpunkt der politischen Gemeinde Volkach. Zur Stadt wurde Volkach bereits im 13. Jahrhundert. Zunächst war die Ansiedlung der wichtigste Ort in der mittelalterlichen Grafschaft Castell, ehe sie ein Teil des Hochstifts Würzburg wurde. Bereits in der Vergangenheit war Volkach einer der Verwaltungsmittelpunkte am Maindreieck.
Die Stadt liegt an der sogenannten Volkacher Mainschleife, die als größte Flussmäanderlandschaft Bayerns zum Landschafts- und Naturschutzgebiet erklärt wurde. Kulturhistorisch ist die Mainschleife vom Weinbau geprägt. Volkach war im Mittelalter ein wichtiger Weinhandelsort im Anbaugebiet Franken und die Bevölkerung betrieb Weinanbau. Heute werden die Volkacher Erzeugnisse unter dem Lagenamen Volkacher Ratsherr vermarktet.
Neben dem Weinbau zieht heute vor allem die erhaltene Altstadt Touristen an. Die Stadt wurde bereits in den 1970er Jahren von der bayerischen Regierung zum staatlich anerkannten Erholungsort erklärt. In Volkach ist die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur angesiedelt, die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Volkach. Die Stadt Volkach ist die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Kitzingen. In den 1980er Jahren entstand die Mainfrankenkaserne und machte Volkach zum Bundeswehrstandort.
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- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 366 (Digitalisat).
- ↑ Stadt Volkach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Staatsministerium des Inneren: Verzeichnis der Kur- und Erholungsorte, PDF-Datei, S. 40, abgerufen am 18. August 2018.