Volkssolidarität

Volkssolidarität Bundesverband e. V.
(VS)
Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 17. Okt. 1945 in Dresden
Sitz Berlin-Mitte ()
Geschäftsstelle Alte Schönhauser Straße 16, 10119 Berlin
Motto Miteinander – Füreinander. Solidarität leben.
Zweck Sozialdienstleistungen
Aktionsraum Berlin und Neue Bundesländer
Geschäftsführung Sebastian Wegner (Bundesgeschäftsführer)
Personen Susanna Karawanskij (Präsidentin)
Christian Herrgott (Vizepräsident)
Uwe Klett (Vizepräsident)
Wolfram Friedersdorff (Ehrenpräsident)
Umsatz 986.176 Euro (2023; nur Bundesverband)
Beschäftigte 19.700 (2021)
Freiwillige 13.000 (2021)
Mitglieder 100.100 (2022)
Website www.volkssolidaritaet.de

Die Volkssolidarität (VS) ist ein vorwiegend in Ostdeutschland tätiger Sozial- und Wohlfahrtsverband. Die Hilfsorganisation wurde im Oktober 1945 in Dresden gegründet und breitete sich in den darauffolgenden Monaten in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands aus. Sie war eine Massenorganisation in der DDR und hatte eine wichtige Bedeutung bei der Betreuung älterer Menschen, auf die sie sich in den letzten Jahrzehnten der DDR beschränken musste. Seit der deutschen Wiedervereinigung umfasst der Arbeitsbereich auch die Betreuung chronisch Kranker, Pflegebedürftiger, sozial Benachteiligter sowie von Kindern und Jugendlichen.

Die Gesamtorganisation der Volkssolidarität besteht aus einem Bundesverband, sechs Landesverbänden (in den Neuen Ländern und Berlin), 87 Kreis-, Stadt- und Regionalverbänden sowie rund 3000 Ortsgruppen. Im Jahr 2006 lag der Gesamtumsatz etwa bei 500 Millionen Euro.

Die Volkssolidarität ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in dessen Vorstand sie durch die Präsidentin vertreten wird.

  1. 1 2 3 Sebastian Wegner: Bundesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität - Beschlüsse und Wahlen mit 100 Delegierten und Gästen. Abgerufen am 30. Dezember 2022.
  2. Tina Groll: Auf Kosten des Volkes. In: Zeit Online. 24. März 2011, abgerufen am 1. April 2020.
  3. 1 2 Armin Fuhrer: Seilschaften: „Konsequent parteilich“. In: Focus Online. 20. August 2007, abgerufen am 23. Mai 2019.
  4. Norbert F. Pötzl: Ein Kind der DDR. In: Der Spiegel. Nr. 27, 2000 (online 3. Juli 2000).