Wachsleiche

Als Wachsleiche, manchmal auch Fettleiche, wird auf Grund ihrer natürlichen Konservierung durch Adipocire eine Leiche bezeichnet, die in einer nassen, kühlen Umgebung mit wenig Sauerstoff nicht verwest, wie es innerhalb der Ruhefrist zu erwarten wäre.

Von einer erdbestatteten Leiche ist unter normalen Bodenbedingungen nach zehn Jahren nur noch das Skelett übrig; bei Wachsleichen jedoch schreitet weder der Zersetzungsprozess noch die Verwesung voran.

  1. Unizeit | Nachrichten aus der Universität Kiel. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2021; abgerufen am 30. Juli 2025.