Wahlen zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 1834

 1832    1836
Wahlen zum Repräsentantenhaus 1834
Mehrere Termine
242 Sitze


Jacksonians
Sitze Davor 143  
Sitze Danach 143  
59,1 %

Anti-Jacksonians
Sitze Davor 63  
Sitze Danach 75  
31,0 %

Anti-Masonic
Sitze Davor 25  
Sitze Danach 16  
6,6 %

Nullifier Partei
Sitze Davor 9  
Sitze Danach 8  
3,3 %

Gewähltes Repräsentantenhaus
Sitzverteilung:
  • Jacksonians 143
  • Anti-Jacksonians 75
  • Anti-Masonic 16
  • Nullifier 8

  • Mehrheitspartei
    Vor der Wahl
    Jacksonians
    Gewählt
    Jacksonians

    Die Wahlen zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 1834 fanden ab dem 7. Juli 1834 statt. Dabei wurden in den Vereinigten Staaten an verschiedenen Wahltagen die Abgeordneten des Repräsentantenhauses gewählt. Die Wahlen waren Teil der allgemeinen Wahlen zum 24. Kongress der Vereinigten Staaten in jenem Jahr, bei denen auch ein Drittel der US-Senatoren gewählt wurden. Da die Wahlen etwa in der Mitte der zweiten Amtszeit von Präsident Andrew Jackson stattfanden (Midterm Election), gelten sie auch als Votum über die bisherige Politik des Präsidenten.

    Zum Zeitpunkt der Wahlen bestanden die Vereinigten Staaten aus 24 Bundesstaaten. Die Zahl der zu wählenden Abgeordneten betrug 242. Die Sitzverteilung im Repräsentantenhaus basierte auf der Volkszählung von 1830.

    Bei den Wahlen konnte die Demokratische Partei ihre absolute Mehrheit behaupten. An der Zahl ihrer Abgeordneten (143) änderte sich nichts. Dagegen konnten die Nationalrepublikaner, bzw. die daraus hervorgehende Whig Party 12 Mandate hinzugewinnen. Die Anti-Masonic Party verlor neun Mandate. Auch die Anhänger der Nullifikation mussten ein Mandat abgeben und kamen nur noch auf acht Sitze. Präsident Jacksons Popularität war zwar weitgehend ungebrochen. Neben dem Süden, und hier vor allem in South Carolina, gab es aber auch Regionen, in denen man mehrheitlich nicht mit Jacksons Politik und damit auch seiner Demokratischen Partei übereinstimmte. Daher erklärt sich der Stimmenzuwachs der Whigs, die nicht nur aus ehemaligen Nationalrepublikanern bestanden. Es gab auch Mitglieder der Demokraten, die mit dem Kurs der Partei und von Präsident Jackson nicht einverstanden waren und sich der Whig Party anschlossen. Eines der Hauptwahlkampfthemen im Jahr 1834 war Jacksons Plan der Zerschlagung der Bundesbank.

    Frauen und Sklaven waren weder wahlberechtigt noch wählbar. In vielen Bundesstaaten waren auch freie Afroamerikaner von der Wahl ausgeschlossen.