Waldshuterkrieg

Waldshuterkrieg
Teil von: Schweizer Habsburgerkriege
Datum 26. Juli 1468 bis 27. August 1468
Ort Waldshut; Grafschaft Hauenstein; Landgrafschaft Klettgau
Ausgang Sieg der Eidgenossen
Friedensschluss Waldshuter Richtung vom 27. August 1468
Folgen Zahlung einer Kriegsentschädigung
Konfliktparteien

Herzog Siegmund von Österreich-Tirol
Stadt Waldshut
Klettgauer, Breisgauer und Hegauer Ritter und Stände

Eidgenossenschaft der VIII. Orte


Befehlshaber

Werner von Schienen
Thüring von Hallwyl

Truppenstärke

in Waldshut: 800

insgesamt 16 000

Verluste

ca. 200 Tote

Der Waldshuterkrieg (auch Schaffhauserkrieg) war Teil der kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahre 1468 zwischen dem Adel im Sundgau, Breisgau, Klettgau und Hegau und den österreichischen Vorlanden unter dem Habsburger Herzog Siegmund von Österreich-Tirol einerseits und den acht Orten der alten Eidgenossenschaft, sowie einigen dieser zugewandten Orten andererseits. Schwerpunkt der Kämpfe war Waldshut, das belagert und teilweise zerstört wurde.

  1. am Ende der Belagerung; es erfolgten während der Belagerung weitere Zuzüge
  2. s. Christian Wurstisen: Bassler Chronik, S. 432