Wallendorf (Weimar)

Wallendorf ist eine Wüstung in der Nähe von Weimar. An den Ort erinnern nur die Wallendorfer Mühle am Lottenbach am Kirschbachtal, der Heimrichstisch, und die Wallendorfer Straße hinter dem Berkaer Bahnhof, die Lottenmühle, in der sich das katholische Pfarramt der Herz-Jesu-Gemeinde befindet, bzw. der Ortsteil Neuwallendorf. Die Ortschaft lag westlich der Stadt zwischen Weimar und Niedergrunstedt im heutigen statistischen Stadtbezirk Schönblick am Kirschbach bzw. dem Lottenbach.

  1. Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 194.
  2. Gerd Seidel, Walter Steiner: Baustein und Bauwerk in Weimar (= Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar (Hrsg.): Tradition und Gegenwart. Weimarer Schriften. Heft 32). Weimar 1988, ISBN 3-910053-08-4, S. 73.
  3. Dort befand sich bis 1989 ein Sühnekreuz, welches aber in diesem Jahr verschwunden ist. bzw.
  4. Frank Störzner: Steinkreuze in Thüringen, Katalog des Bezirkes Erfurt, 1984, S. 123 Nr. 294.
  5. Axel Stefek: Weimar unterirdisch. Der Lottenbach und der Schützengraben als historische Stadtgewässer. In: Weimar-Jena. Die große Stadt. 4/4 (2011), S. 241–261 (verlagvopelius.de [PDF; 1,3 MB; abgerufen am 19. Februar 2020]).
  6. Die Lottewanderung. In: transitionweimar.wordpress.com, 5. Oktober 2012, abgerufen am 19. Februar 2020.