Weitungsbau
Der Weitungsbau ist ein Abbauverfahren im untertägigen Bergbau. Das Verfahren gehört zur kammerartigen Bauweise. Er ist somit eine Variante des Kammerbaus, bei der nach erfolgtem Abbau die Schichtgrenzen zwischen Lagerstätte und Nebengestein als Bergfesten die Begrenzungs- und Stützpfeiler der entstandenen Kammer (in diesem Fall Weitung) bilden. Der Weitungsbau wird bei mächtigen, durchweg bauwürdigen Lagerstätten angewendet. Das Verfahren stellt erhebliche Eingriffe in den Untergrund dar, sodass das darüber liegende Gelände nicht mehr bebaut oder entwickelt werden kann.