Bahnstrecke Scheuerfeld–Emmerzhausen

Scheuerfeld–Bindweide–Nauroth/Emmerzhausen
Bahnhof Gebhardshain-Steinebach (2010)
Streckennummer (DB):9278 (Scheuerfeld–Emmerzhausen)
9279 (Bindweide–Nauroth neuer Bf)
Kursbuchstrecke (DB):194j (1949)
Kursbuchstrecke:194j (Scheuerfeld – Nauroth neuer Bf 1946)
Streckenlänge:1939–1944: 37,4 km
1977–2010: 20,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:Kleinbahn (Preußen)
Maximale Neigung: 25 
Streckenverlauf
von Siegen; Anst Schäfer-Shop
0,0 Scheuerfeld WEBA 177,45 m
Scheuerfeld (Sieg) / nach Köln 175 m
2,4 Scheuerfelder Tunnel (302 m)
Elbbachtalbahn (Meterspur, 1883–1913)
Elbbach
5,6 Elben Trafo-Umladestelle 297,32 m
L 281
7,3 Gebhardshain-Steinebach 334,75 m
Grube … (erster Anschluss 1883–1913)
10,6 Bindweide 410,32 m
1934 mit Stützmauer 1 über alter Strecke
11,0
1,8←0,0
Rosenheim (Ww) Bf 2 / Bk 3 427,08 m
11,6 Dickendorf
12,0 Abzw Buchenkopf (Steinbruch, bis 1931)
13,7 14,0 Elkenroth Altbf 1914–1931,
dann Hp am Betzdorfer Str.

457,08 m
14,9 Elkenroth Gbf
3,8 00,0 Luckenbach (1934–1974) 391,04 m
16,8 00,0 Nauroth Alter Bf im Ort, 1914–1931 409 m
4,4 00,0 Nauroth (neuer Bf, 1934–1974) 397,74 m
15,8 Ende Privatanschlussgleis 1926
16,7 Weitefeld Ende der Gleise  4 473,1 m
18,4 Oberdreisbach Ende 1977–2010 487 m
20,3 Friedewald  5 495,95 m
22,5 Derschen – Strecke war Grenze zum …
24,0 Mauden Truppenübungsplatz Daaden
26,4
0,000
Emmerzhausen 597,2 m
Bong’sches Mahlwerk  6 (1930–1970)
0,560 ab hier in Staatsbesitz (1939–1947)
Landesgrenze Rheinland-Pfalz / NRW
Lippe
B 54, Scheitelpunkt
7,596 Flughafen Siegerland 599 m

1 
Seit Ende 2020 provisorische Rundholzumladung auf die Straße
2 
und Strecke bis dorthin 1934–2010
3 
Kotzenrother / Rosenheimer Lay
5 
Streckenende 1928–1930 und 1970–1977
6 
Verarbeitung von Basalt zu Schotter
Quellen:

Die Bahnstrecke Scheuerfeld–Emmerzhausen (Westerwaldbahn) ist eine Eisenbahnstrecke, die der Landkreis Altenkirchen, der nördlichste des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz, hauptsächlich bauen ließ, um über die Grube Bindweide hinaus am Rand der Westerwälder Hochebene und entlang seiner Grenze zum Westerwaldkreis die Infrastruktur zum Abbau von Eisenerz und Basalt zu schaffen. Ohne das Geschäft mit diesen Massengütern – sowie im Personenverkehr nicht weiterentwickelt – ist ihr Betrieb und ihre Erhaltung zunehmend davon abhängig, wie bewusst örtliche Unternehmen für ihre Güter diesen Transportweg wählen.

  1. DB Netze – Infrastrukturregister
  2. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.