Wilhelm Löber

Wilhelm Löber (* 26. Februar 1903 in Neidhartshausen; † 28. Juli 1981 in Juliusruh) war ein deutscher Bildhauer und Keramiker. Er war Bauhausschüler und Meisterschüler von Gerhard Marcks. Seine beiden ersten bildhauerischen Werke für den öffentlichen Raum, das Vogelweide-Denkmal in Halle von 1930 und der Goethebrunnen in Ilmenau von 1932, galten den Nationalsozialisten als Entartete Kunst. 1956 war er Mitbegründer der Fischlandkeramik, und 1967 begründete er die Rügenkeramik. Ebenfalls in Norddeutschland ist er mit zahlreichen Skulpturen vertreten.

  1. Hartmut Gill: Wilhelm Löber - Vom Bauhaus zur Fischland- und Rügenkeramik. Hinstorff Verlag, Rostock 2015.
  2. Werner Geske: Von der Fischland- und Rügenkeramik und einer engen Freundschaft. Warum der Rostocker Arzt Dr. Hartmut Gill ein Buch über den Bauhauskünstler Wilhelm Löber schrieb. Rostock delüx; Gesellschaftsmagazin. OZ GmbH (Rostock). 2016 H. 9, S. 10–11. Daraus, H. Gill betreffend: "Von 1967 bis zu Löbers Tod im Jahre 1981 ist er häufiger Gast in dessen Werkstatt."
  3. Heinrich Arnold: Der Bauhauskünstler Wilhelm Löber und sein Ilmenauer Goethebrunnen, 2019