Windstau (Hydrologie)

In der Hydrologie wird Windstau definiert als die Erhöhung des Wasserspiegels unter Windeinfluss. Dabei erzeugt der Wind eine Schubkraft auf der Wasseroberfläche, die in einer oberflächennahen Meeresströmung in Windrichtung resultiert.

Ein ähnliches Phänomen ist der Meteotsunami, der durch Luftdruckschwankungen in Verbindung mit Resonanzphänomenen in den Küstenmeeren entsteht.

  1. Peter Rißler: Talsperrenpraxis. R. Oldenbourg, München Wien 1998, ISBN 3-486-26428-1, S. 65.