Wohnhöhle

Eine Wohnhöhle (französisch Habitat troglodytique, spanisch casa-cueva) ist eine natürliche, künstliche oder künstlich erweiterte Aushöhlung, die wie ein Erd- oder Grubenhaus zu Wohnzwecken genutzt wird.

Wohnhöhlen gibt es in Afrika, Asien und Europa. Sie prägten im 19. Jahrhundert die Vorstellung einer Entwicklungsstufe des Höhlenmenschen. Die Höhlenbewohner werden auch als Troglodyten bezeichnet.

  1. Eduard Peters, Adolf Rieth: Die Höhlen von Veringenstadt und ihre Bedeutung für die Vor- und Frühgeschichte Hohenzollerns. In: Verein für Geschichte, Kultur und Landeskunde Hohenzollerns (Hrsg.): Hohenzollerische Jahreshefte. Band 3. 1936. S. 240–264.