Wuppertalbahn

Lennep–Krebsöge–Rauenthal
Streckennummer (DB):2703
Kursbuchstrecke (DB):zuletzt 403 (Krebsöge–Rauenthal)
Kursbuchstrecke:228n (Wuppertal-Rauenthal – Krebsöge 1946)
228b (Krebsöge – Lennep 1946)
Streckenlänge:20,7 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Wuppertal-Oberbarmen
20,7 Wuppertal-Rauenthal
nach Opladen
20,0 Enka Oehde (Anst)
19,3 Wuppertal-Öhde
18,6 Vorwerk & Co (Anst)
18,4 Wuppertal-Laaken
17,4 Schnakenberg Kemna (Anst)
16,9 Kemna (Anst)
15,8 Wuppertal-Rauenthal Erfurt&Söhne (Anst)
15,8 Helmstädter (Anst)
Beyenburger Tunnel (60 m)
14,4 Wuppertal-Beyenburg
12,8 Hindrichs-Auffermann AG (Anst)
12,6 Radevormwald-Remlingrade
9,3 Radevormwald-Dahlerau
7,9 Radevormwald-Dahlhausen
6,2 Radevormwald-Wilhelmsthal
6,1 Wilhelmsthaler Papierfabrik (Anst)
6,0 Radevormwald-Krebsöge Wupper-
talsperre (Bft) (bis hier Gleise noch vorhanden)
5,4 Krebsöge jetzt Staudamm Wuppertalsperre
ehem. Strecke nach Anschlag (siehe unten)
4,0 Wassermühle
Strecke von Wuppertal-Oberbarmen
0,0 Remscheid-Lennep
nach Remscheid-Hasten
nach Opladen
Krebsöge–Anschlag
Streckennummer (DB):2704
Kursbuchstrecke (DB):zuletzt 403 (Krebsöge–Radevormwald)
229b (1964)
Kursbuchstrecke:228n (1946)
Streckenlänge:18,8 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Strecke von Wuppertal-Rauenthal (siehe oben)
0,0 Krebsöge jetzt Staudamm Wuppertalsperre
ehem. Strecke nach Remscheid-Lennep (siehe oben)
2,4 Kräwinklerbrücke abgetragen für Wuppertalsperre
5,1 Heide
6,5 Bergerhof
6,6 Schulte & Söhne (Anst)
7,5 Radevormwald Am Kreuz
8,4 Radevormwald
9,0 Eisen- u Metallgußwerk Radevormwald (Anst)
11,3 Hahnenberg
14,6 Schwenke
von Wipperfürth (siehe unten)
18,8 Anschlag
nach Oberbrügge (siehe unten)
Oberbrügge–Wipperfürth
Streckennummer (DB):2814
Kursbuchstrecke (DB):zuletzt 229b (Anschlag–Brügge, 1964)
228n (1944)
Kursbuchstrecke:228n (1946)
Streckenlänge:19,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Volmetalbahn von Hagen
Halver-Oberbrügge
Volmetalbahn nach Gummersbach-Dieringhausen
0,0 Oberbrügge (alter Bf)
0,3 Oberbrügge (Awanst)
2,5 Vollme-Ehringhausen
Stichter Tunnel (304 m)
6,5 Halver
7,2 (bis hier Gleise noch vorhanden)
9,4 Anschlag
ehem. Strecke nach Krebsöge (siehe oben)
12,6 Kupferberg (Rheinl)
15,2 Wasserfuhr
Wippertalbahn von Marienheide
19,2 Wipperfürth
Wippertalbahn nach Bergisch Born

Quellen:

Die Wuppertalbahn, auch kurz Wupperbahn oder Wupperstrecke genannt, ist eine historische Eisenbahnstrecke von Wuppertal-Oberbarmen (früher: Barmen-Rittershausen) über Radevormwald, die Keilbahnhöfe Krebsöge und Anschlag sowie Halver nach Oberbrügge mit einer Gesamtlänge von rund 43 Kilometern. Die ursprüngliche Stammstrecke ab Krebsöge nach Remscheid-Lennep wurde zur Zweigstrecke, eine zweite Zweigstrecke verband Anschlag mit Wipperfürth an der Wippertalbahn.

Die Wuppertalbahn wurde von der Deutschen Bundesbahn zuletzt als Kursbuchstrecke 403 geführt. Auf der Wuppertalbahn ereignete sich am 27. Mai 1971 mit dem Zugunglück von Dahlerau das schwerste Eisenbahnunglück in der Geschichte der Deutschen Bundesbahn.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden nach und nach Abschnitte der Strecke stillgelegt und überbaut. Seit 2025 wird die Strecke zwischen Wuppertal-Rauental und Wuppertal-Beyenburg mit historischen Zügen wieder befahren, zudem gibt es zwischen Oberbrügge und Halver (Schleifkottenbahn) touristischen Draisinenverkehr. Darüber hinaus nutzen zwei private Bahnunternehmen vereinzelte Streckenabschnitte.

  1. DB Netze – Infrastrukturregister
  2. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.