Zentrale Ostalpen
| Zentralalpen (Zentrale Ostalpen) | ||
|---|---|---|
| Geologischer Aufbau der Alpen: Die Zentralalpen bilden sich aus dem kristallinen Ostalpin und einigen Fenstern, regionalen Decken und Inseln | ||
| Höchster Gipfel | Piz Bernina (*) (4048 m ü. M.) | |
| Lage | Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Italien, Slowenien | |
| Teil der | Ostalpen | |
| Koordinaten | 47° N, 13° O | |
| Gestein | überwiegend Kristallin (Orthogneise, Paragneise, Glimmerschiefer) | |
| Alter des Gesteins | überwiegend prä-permisch (> 290 Mio. Jahre) | |
| Besonderheiten | (*) nach AVE kein Teil der Zentralen Ostalpen; höchster Gipfel nach AVE wäre der Großglockner (3798 m ü. A.) | |
Die Zentralalpen, international auch Zentrale Ostalpen, bilden den Alpenhauptkamm der Ostalpen in Österreich und den angrenzenden Regionen der Schweiz, Liechtensteins, Italiens und Sloweniens.
Der Begriff Zentralalpen ist vorrangig in der Geographie Österreichs üblich, wo der österreichische Anteil an der Gebirgsgruppe eine der sieben grundlegenden Großlandschaften des Landes darstellt, und in der Geologie, wo der Begriff die Zone des alten kristallinen Grundgebirges des Ostalpins darstellt (Zentralostalpin).
Von den Zentralen Ostalpen spricht man im Besonderen im Rahmen der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE). Die Zentralalpen bilden den Ostteil des Alpenhauptkamms, der Zentralkette der Alpen, einschließlich der nördlich und südlich benachbarten, parallel verlaufenden Ketten.
- ↑ Anmerkung: Tatsächlich ist, anders als „Zentralalpen“, die Bezeichnung „Zentrale Ostalpen“ weniger missverständlich, weil im geographischen Kontext bisweilen (Partizione delle Alpi) auch der zentrale Abschnitt des Alpenbogens zwischen etwa 7° Ost und 9°30′ Ost Zentralalpen genannt wird. Allerdings hat in der Gebirgsgruppengliederung des Alpenvereins der Begriff „Zentrale Ostalpen“ eine exklusivere Bedeutung als „Zentralalpen“ in der Geographie Österreichs und schließt einige Gebirgsgruppen in Graubünden und Südtirol nicht mit ein.