Zentrum für Antisemitismusforschung
Das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Es beschäftigt sich mit Vorurteilen und ihren Folgen wie Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Es wurde 1982 gegründet und bis 1990 von Herbert A. Strauss geleitet, danach von Wolfgang Benz. Seit 2011 leitet Stefanie Schüler-Springorum das ZfA.
Seit Juni 2020 ist das ZfA einer der elf Standorte des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und bringt schwerpunktmäßig die Perspektiven von Antisemitismus- und Rassismusforschung sowie der europäisch-jüdischen Geschichte in die Arbeit des Forschungsverbunds ein.