Zonenkatalog
Ein Zonenkatalog ist ein methodisches System der astronomischen Vermessung, bei dem der Himmel systematisch in Deklinationszonen unterteilt und durch internationale Kooperation verschiedener Sternwarten erfasst wird. Diese spezielle Form der Himmelskartierung basiert auf dem Grundprinzip, dass jede Sternwarte aufgrund ihrer geografischen Lage nur bestimmte Himmelsbereiche mit optimaler Präzision beobachten kann. Die Methodik der Zonenkatalogisierung entwickelte sich als fundamentale astrometrische Technik, die von Caroline Herschels erstem Nebel- und Sternhaufenkatalog bis zu den großen internationalen Himmelsdurchmusterungen des 19. und 20. Jahrhunderts reichte und entscheidend zur Entwicklung der modernen Positionsastronomie beitrug.