Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze
Als Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze bezeichnet man zwei große, generalstabsmäßig angelegte Operationen der DDR, die im Juni 1952 als „Aktion Grenze“ und in Thüringen als „Aktion Ungeziefer“ und im Oktober 1961 als „Aktion Festigung“ und „Aktion Kornblume“ mit dem Ziel durchgeführt wurden, in politischer Hinsicht als unzuverlässig eingeschätzte Personen aus dem Sperrgebiet entlang der innerdeutschen Grenze zu entfernen.
- ↑ Heiner Emde: Vergessene Opfer an der Grenze. In: Focus Online. 22. Februar 1993, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. September 2024.