Mannschaftsverfolgung

Die Mannschaftsverfolgung ist eine Disziplin des Bahnradsports. Die vierköpfigen Teams werden auch Bahn-Vierer genannt.

Regeln und Rennverlauf

Der Modus ist der gleiche wie bei der Einerverfolgung, es treten jedoch zwei Mannschaften zu je vier Fahrern gegeneinander an.[1] Die Distanz beträgt 4000 Meter, die beiden Mannschaften starten an den gegenüberliegenden Geraden der Bahn an der Verfolgerlinie. Sieger ist, wer die Distanz als Erster bewältigt oder die gegnerische Mannschaft vorher einholt. Als Einholen gilt bereits die Annäherung auf einen Meter. Wenn eine Mannschaft im Begriff steht, eingeholt zu werden, darf sie keine Führungswechsel mehr vornehmen und muss im unteren Bereich der Bahn bleiben, um ein sicheres Überholen zu gewährleisten.

Kommen beide Mannschaften ins Ziel, so erfolgt die Zeitmessung beim Zieldurchgang des dritten Fahrers einer Mannschaft. Deshalb kann unter Umständen ein Fahrer pro Mannschaft im Laufe des Rennens ausscheiden. Dies kann aus Erschöpfung oder aufgrund eines technischen Defekts geschehen, wird meist jedoch als taktisches Mittel eingesetzt. Zwischenzeiten werden allerdings beim Zieldurchgang des ersten Fahrers genommen. Die Mitglieder einer Mannschaft dürfen sich nicht gegenseitig anschieben.

Turniermodus: Die Mannschaftsverfolgung findet in zwei oder drei Runden statt: Qualifikation, Zwischenrunde (offiziell: 1. Runde) und Finale.

  • In der Qualifikation fahren die Mannschaften einzeln oder zu zweit auf Zeit.
  • In der Zwischenrunde fährt das sechste Team der Qualifikation gegen das siebte, das fünfte gegen das achte, das zweite gegen das dritte und das erste gegen das vierte.
  • Die Gewinner der letzten beiden Rennen der Zwischenrunde bestreiten das Finale um Platz eins. Die restlichen Teams qualifizieren sich entsprechend der Zeiten in der Zwischenrunde für das Finale um Platz drei.

Die Zwischenrunde ist nur bei größeren internationalen Veranstaltungen vorgeschrieben (Weltmeisterschaften, kontinentale Meisterschaften, Olympische Spiele und Nations Cup). Entfällt die Zwischenrunde, so kommen die beiden schnellsten Mannschaften der Qualifikation direkt ins Finale, die beiden nächstschnellsten bestreiten das kleine Finale um Platz drei.

Team-Mitglieder können von einer zur nächsten Runde wechseln, jedoch müssen alle teilnehmenden Fahrer zuvor angemeldet sein. Bei der Siegerehrung werden alle im Verlauf des Wettkampfs eingesetzten Fahrer ausgezeichnet.

Entwicklung

Die Mannschaftsverfolgung ist einer der ältesten Wettbewerbe im Bahnradsport, sie wurde erstmals 1908 und regelmäßig seit 1920 bei Olympischen Spielen ausgetragen. Bei Weltmeisterschaften wurde sie erst 1962 eingeführt, zunächst für Amateure.

Für Frauen wurde die Mannschaftsverfolgung offiziell 2007 in die Regeln aufgenommen, zunächst mit drei Fahrerinnen über 3000 Meter. In dieser Form wurde sie ab 2008 bei Weltmeisterschaften und 2012 bei Olympischen Spielen durchgeführt. Nach den Weltmeisterschaften 2013 wurde das Reglement geändert, Männer und Frauen fahren nun gleichermaßen zu viert über 4000 Meter.

Anfang 2026 tritt eine leichte Regeländerung in Kraft: In der Zwischenrunde tritt das fünfte Team nicht mehr gegen das achte, sondern das sechste; dementsprechend fahren das siebt- und das achtschnellste Team gegeneinander.[2]

Fahrtechnik

Die Mannschaftsverfolgung gilt als „Königsdisziplin“ des Bahnradsports, weil neben der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mannschaftsmitglieds die perfekte Abstimmung aufeinander von entscheidender Bedeutung ist. Bis die Führungswechsel und das Hinterradfahren auf minimalem Abstand optimal durchgeführt werden kann, ist ein erheblicher Trainingsaufwand erforderlich.

Im Gegensatz zu Rennen mit Massenstart, bei denen die Fahrer mit einem Abstand von 30 cm bis zu über einem Meter am Hinterrad des Vorausfahrenden fahren, beträgt der ideale Abstand zwischen den Fahrern eines solchen „Viererzuges“ 15–20 cm. Beim Führungswechsel macht man sich die Bahnüberhöhung geschickt zunutze: Der Führende schert in der Kurve nach rechts aus und verliert wegen der Überhöhung sehr schnell an Geschwindigkeit, die er aber fast vollständig aus der dann höheren Lageenergie wieder zurückgewinnt, indem er sofort wieder nach unten schwenkt und sich am Ende anschließt.

Rekorde

Die Mannschaftsverfolgung gehört zu den Distanzen, auf denen der Radsport-Weltverband Weltrekorde anerkennt.

Aktueller Rekordhalter bei den Männern ist die australische Auswahl um Oliver Bleddyn, Conor Leahy, Kelland O’Brien und Sam Welsford, die in der olympischen Mannschaftsverfolgung 2024 den bis dahin von Italien gehaltenen Rekord auf 3:40,730 min verbesserten.

Bei den Frauen ist die Rekordfahrt vom 3. August 2021 in Izu, bei der das deutsche Team mit Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Mieke Kröger 4:04,242 min fuhr, die Bestzeit der Mannschaftsverfolgung.[3]

Ergebnisse der Bahnradsport-Weltmeisterschaften

Männer

Bis zum Jahr 1991 war der Weltmeisterschafts-Wettbewerb im Mannschaftsverfolgung den Amateuren vorbehalten und wurde in den Jahren der Olympischen Spiele 1976, 1980, 1984, 1988, und 1992 nicht ausgetragen. Danach wurde die Trennung zwischen Profis und Amateuren aufgehoben. Seitdem finden die Bahn-Weltmeisterschaften in der neuen „Elite“-Kategorie statt.

Jahr Gold Silber Bronze
1962 Deutschland Bundesrepublik Ehrenfried Rudolph, Bernd Rohr, Klaus May, Lothar Claesges Danemark Bent Hansen, Preben Isaksson, Kaj E. Jensen, Kurt vid Stein Sowjetunion 1955 Arnold Belgardt, Leonid Kolumbet, Stanislaw Moskwin, Wiktor Romanow
1963 Sowjetunion 1955 Arnold Belgardt, Sergei Tereschtschenkow, Stanislaw Moskwin, Wiktor Romanow Deutschland Bundesrepublik Lothar Claesges, Klemens Großimlinghaus, Karl-Heinz Henrichs, Ernst Streng Danemark Deut Hansen, Preben Isaksson, Leif Larsen, Kurt vid Stein
1964 Deutschland Bundesrepublik Lothar Claesges, Karl Link, Karl-Heinz Henrichs, Ernst Streng Italien Attilio Benfatto, Cencio Mantovani, Carlo Rancati, Franco Testa Sowjetunion 1955 Arnold Belgardt, Leonid Kolumbet, Stanislaw Moskwin, Sergei Tereschtschenkow
1965 Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin, Sergei Tereschtschenkow, Michail Koljuschew, Leonid Wukolow Italien Cipriano Chemello, Cencio Mantovani, Aroldo Spadoni, Luigi Roncaglia Tschechoslowakei Jiří Daler, Milan Puzrla, František Řezáč, Miloš Jelínek
1966 Italien Cipriano Chemello, Antonio Castello, Luigi Roncaglia, Gino Pancini Deutschland Bundesrepublik Karl-Heinz Henrichs, Herbert Honz, Jürgen Kißner, Karl Link Tschechoslowakei Jiří Daler, Milan Puzrla, František Řezáč, Miloš Jelínek
1967 Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin, Michail Koljuschew, Wiktor Bykow, Dzintars Lācis Italien Cipriano Chemello, Antonio Castello, Luigi Roncaglia, Gino Pancini Deutschland Bundesrepublik Karl-Heinz Henrichs, Rainer Podlesch, Jürgen Kißner, Karl Link
1968 Italien Cipriano Chemello, Lorenzo Bosisio, Giorgio Morbiato, Luigi Roncaglia Argentinien Carlos Miguel Álvarez, Juan Alves, Ernesto Contreras, Juan Alberto Merlos Schweden Erik Pettersson, Tomas Pettersson, Gösta Pettersson, Josef Ripfel
1969 Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin, Wladimir Kusnezow, Wiktor Bykow, Sergei Kuskow Italien Pietro Algeri, Giacomo Bazzan, Giorgio Morbiato, Antonio Castello Frankreich Claude Buchon, Bernard Darmet, René Grignon, Daniel Rebillard
1970 Deutschland Bundesrepublik Günter Haritz, Peter Vonhof, Ernst Claußmeyer, Günther Schumacher Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Huschke, Heinz Richter, Herbert Richter, Manfred Ulbricht Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin, Wladimir Kusnezow, Wiktor Bykow, Wladimir Semenez
1971 Italien Pietro Algeri, Giacomo Bazzan, Giorgio Morbiato, Luciano Borgognoni Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Huschke, Heinz Richter, Herbert Richter, Uwe Unterwalder Deutschland Günter Haritz, Udo Hempel, Peter Vonhof, Jürgen Colombo
1972 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1973 Deutschland Bundesrepublik Günther Schumacher, Peter Vonhof, Hans Lutz, Günter Haritz Vereinigtes Konigreich Michael Bennett, Richard Evans, Ian Hallam, William Moore Niederlande Gerrie Fens, Peter Nieuwenhuis, Herman Ponsteen, Roy Schuiten
1974 Deutschland Bundesrepublik Günther Schumacher, Peter Vonhof, Hans Lutz, Dietrich Thurau Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Huschke, Heinz Richter, Uwe Unterwalder, Klaus-Jürgen Grünke Tschechoslowakei Pavel Doležel, Petr Kocek, Michal Klasa, Zdeněk Dohnal
1975 Deutschland Bundesrepublik Günther Schumacher, Peter Vonhof, Hans Lutz, Gregor Braun Sowjetunion 1955 Wladimir Ossokin, Witali Petrakow, Wiktor Sokolow, Alexander Perow Deutschland Demokratische Republik 1949 Norbert Dürpisch, Thomas Huschke, Uwe Unterwalder, Klaus-Jürgen Grünke
1976 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1977 Deutschland Demokratische Republik 1949 Norbert Dürpisch, Gerald Mortag, Matthias Wiegand, Volker Winkler Deutschland Bundesrepublik Günther Schumacher, Peter Vonhof, Hans Lutz, Henry Rinklin Schweiz Robert Dill-Bundi, Daniel Gisiger, Hans Känel, Walter Baumgartner
1978 Deutschland Demokratische Republik 1949 Uwe Unterwalder, Gerald Mortag, Matthias Wiegand, Volker Winkler Sowjetunion 1955 Wladimir Ossokin, Wassili Erlich, Witali Petrakow, Igor Pilipenko Schweiz Robert Dill-Bundi, Urs Freuler, Hans Känel, Walter Baumgartner
1979 Deutschland Demokratische Republik 1949 Lutz Haueisen, Gerald Mortag, Axel Grosser, Volker Winkler Sowjetunion 1955 Wiktor Manakow, Wassili Erlich, Wladimir Ossokin, Witali Petrakow Italien Maurizio Bidinost, Pierangelo Bincoletto, Silvestro Milani, Sandro Callari
1980 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1981 Deutschland Demokratische Republik 1949 Detlef Macha, Bernd Dittert, Axel Grosser, Volker Winkler Sowjetunion Alexander Krasnow, Wiktor Manakow, Nikolai Kusnezow, Alexander Kulikow[4] Tschechoslowakei Martin Penc, Aleš Trčka, František Raboň, Jiří Pokorný
1982 Sowjetunion Konstantin Chrabzow, Alexander Krasnow, Waleri Mowtschan, Sergei Nikitenko Deutschland Bundesrepublik Roland Günther, Gerhard Strittmatter, Axel Bokeloh, Michael Marx Deutschland Demokratische Republik 1949 Detlef Macha, Mario Hernig, Gerald Buder, Volker Winkler
1983 Deutschland Bundesrepublik Rolf Gölz, Roland Günther, Gerhard Strittmatter, Michael Marx Deutschland Demokratische Republik 1949 Carsten Wolf, Mario Hernig, Bernd Dittert, Hans-Joachim Pohl Tschechoslowakei Pavel Soukup, Aleš Trčka, František Raboň, Robert Štěrba
1984 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1985 Italien Roberto Amadio, Massimo Brunelli, Gianpaolo Grisandi, Silvio Martinello Polen Ryszard Dawidowicz, Marian Turowski, Leszek Stępniewski, Andrzej Sikorski Sowjetunion Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow, Marat Ganejew, Wassili Schpundow
1986 Tschechoslowakei Pavel Soukup, Aleš Trčka, Svatopluk Buchta, Teodor Černý Deutschland Demokratische Republik 1949 Steffen Blochwitz, Dirk Meier, Bernd Dittert, Roland Hennig Sowjetunion Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow, Wiktor Manakow, Guintautas Umaras
1987 Sowjetunion Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow, Wiktor Manakow, Sergei Chmelinin Deutschland Demokratische Republik 1949 Steffen Blochwitz, Dirk Meier, Carsten Wolf, Roland Hennig Tschechoslowakei Pavel Soukup, Miroslav Kundera, Svatopluk Buchta, Miroslav Junec
1988 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1989 Deutschland Demokratische Republik 1949 Steffen Blochwitz, Carsten Wolf, Thomas Liese, Guido Fulst Sowjetunion Wjatscheslaw Jekimow, Jewgeni Bersin, Dmitri Neljubin, Michail Orlow Italien Marco Villa, Giovanni Lombardi, Ivan Cerioli, David Solari
1990 Sowjetunion 1955 Waleri Baturo, Jewgeni Bersin, Dmitri Neljubin, Oleksandr Hontschenkow Deutschland Bundesrepublik Michael Glöckner, Stefan Steinweg, Erik Weispfennig, Andreas Walzer Australien Brett Aitken, Stephen McGlede, Darren Winter, Mark Kingsland
1991 Deutschland Michael Glöckner, Stefan Steinweg, Jens Lehmann, Andreas Walzer Sowjetunion Jewgeni Bersin, Wladislaw Bobrik, Wadim Krawtschenko, Dmitri Neljubin Australien Brett Aitken, Stephen McGlede, Shaun O’Brien, Stuart O’Grady
1992 nicht ausgetragen (Olympiajahr)
1993 Australien Brett Aitken, Tim O’Shannessey, Billy-Joe Shearsby, Stuart O’Grady Deutschland Guido Fulst, Andreas Bach, Jens Lehmann, Torsten Schmidt, Stefan Steinweg Danemark Jimmi Madsen, Klaus Kynde Nielsen, Jan Bo Petersen, Lars Otto Olsen
1994 Deutschland Guido Fulst, Andreas Bach, Jens Lehmann, Danilo Hondo Vereinigte Staaten Carl Sundquist, Dirk Copeland, Mariano Friedick, Adam Laurent Australien Brett Aitken, Tim O’Shannessey, Rodney McGee, Stuart O’Grady
1995 Australien Bradley McGee, Tim O’Shannessey, Rodney McGee, Stuart O’Grady Ukraine Oleksandr Symonenko, Serhij Matwjejew, Bohdan Bondarjew, Dmytro Tolstjenkow Vereinigte Staaten Conrad Zach, Dirk Copeland, Mariano Friedick, Matt Hamon
1996 Italien Andrea Collinelli, Adler Capelli, Cristiano Citton, Mauro Trentin Frankreich Philippe Ermenault, Jean-Michel Monin, Francis Moreau, Cyril Bos Deutschland Guido Fulst, Thorsten Rund, Heiko Szonn, Danilo Hondo
1997 Italien Andrea Collinelli, Adler Capelli, Cristiano Citton, Mario Benetton Ukraine Oleksandr Symonenko, Serhij Matwjejew, Oleksandr Fedenko, Oleksandr Klymenko Frankreich Philippe Ermenault, Jérôme Neuville, Carlos Da Cruz, Franck Perque
1998 Ukraine Oleksandr Symonenko, Serhij Matwjejew, Oleksandr Fedenko, Ruslan Pidhornyj Deutschland Guido Fulst, Robert Bartko, Daniel Becke, Christian Lademann Italien Andrea Collinelli, Adler Capelli, Cristiano Citton, Mario Benetton
1999 Deutschland Guido Fulst, Robert Bartko, Daniel Becke, Jens Lehmann Frankreich Philippe Ermenault, Jérôme Neuville, Francis Moreau, Cyril Bos Russland Eduard Grizun, Alexeï Markov, Wladislaw Borissow, Denis Smyslow
2000 Deutschland Guido Fulst, Sebastian Siedler, Daniel Becke, Jens Lehmann Vereinigtes Konigreich Paul Manning, Bradley Wiggins, Chris Newton, Jonathan Clay Frankreich Damien Pommereau, Jérôme Neuville, Philippe Gaumont, Cyril Bos
2001 Ukraine Oleksandr Symonenko, Serhij Tschernjawskyj, Oleksandr Fedenko, Ljubomyr Polatajko Vereinigtes Konigreich Paul Manning, Bradley Wiggins, Chris Newton, Bryan Steel Deutschland Guido Fulst, Sebastian Siedler, Christian Bach, Jens Lehmann
2002 Australien Peter Dawson, Brett Lancaster, Stephen Wooldridge, Luke Roberts Deutschland Guido Fulst, Sebastian Siedler, Christian Bach, Jens Lehmann Vereinigtes Konigreich Paul Manning, Bradley Wiggins, Chris Newton, Bryan Steel
2003 Australien Graeme Brown, Peter Dawson, Brett Lancaster, Stephen Wooldridge Vereinigtes Konigreich Rob Hayles, Paul Manning, Bryan Steel, Bradley Wiggins Frankreich Fabien Merciris, Jérôme Neuville, Franck Perque, Fabien Sanchez
2004 Australien Peter Dawson, Ashley Hutchinson, Luke Roberts, Stephen Wooldridge Vereinigtes Konigreich Rob Hayles, Paul Manning, Chris Newton, Bryan Steel Spanien Carlos Castaño Panadero, Sergi Escobar, Asier Maeztu, Carlos Torrent
2005 Vereinigtes Konigreich Steve Cummings, Rob Hayles, Paul Manning, Chris Newton Niederlande Levi Heimans, Jens Mouris, Peter Schep, Niki Terpstra Australien Matthew Goss, Ashley Hutchinson, Mark Jamieson, Stephen Wooldridge
2006 Australien Peter Dawson, Matthew Goss, Mark Jamieson, Stephen Wooldridge Vereinigtes Konigreich Steve Cummings, Rob Hayles, Paul Manning, Geraint Thomas Ukraine Wolodymyr Djudja, Roman Kononenko, Ljubomyr Polatajko, Maxym Polischtschuk
2007 Vereinigtes Konigreich Ed Clancy, Geraint Thomas, Paul Manning, Bradley Wiggins Ukraine Ljubomyr Polatajko, Maxym Polischtschuk, Witalij Popkow, Witalij Schtschedow Danemark Casper Jørgensen, Jens-Erik Madsen, Michael Mørkøv, Alex Rasmussen
2008 Vereinigtes Konigreich Ed Clancy, Geraint Thomas, Paul Manning, Bradley Wiggins Danemark Michael Færk Christensen, Casper Jørgensen, Jens-Erik Madsen, Alex Rasmussen Australien Graeme Brown, Mark Jamieson, Bradley McGee, Luke Roberts
2009 Danemark Casper Jørgensen, Jens-Erik Madsen, Michael Mørkøv, Alex Rasmussen Australien Jack Bobridge, Rohan Dennis, Leigh Howard, Cameron Meyer Neuseeland Westley Gough, Peter Latham, Marc Ryan, Jesse Sergent
2010 Australien Jack Bobridge, Rohan Dennis, Michael Hepburn, Cameron Meyer Vereinigtes Konigreich Steven Burke, Ed Clancy, Ben Swift, Andrew Tennant Neuseeland Sam Bewley, Westley Gough, Peter Latham, Jesse Sergent
2011 Australien Jack Bobridge, Rohan Dennis, Luke Durbridge, Michael Hepburn Russland Iwan Kowaljow, Jewgeni Kowaljow, Alexei Markow, Alexander Serow Vereinigtes Konigreich Steven Burke, Sam Harrison, Peter Kennaugh, Andrew Tennant
2012 Vereinigtes Konigreich Steven Burke, Ed Clancy, Peter Kennaugh, Andrew Tennant,[5] Geraint Thomas Australien Glenn O’Shea, Jack Bobridge, Rohan Dennis, Michael Hepburn Neuseeland Aaron Gate, Sam Bewley, Westley Gough, Marc Ryan
2013 Australien Glenn O’Shea, Alexander Edmondson, Michael Hepburn, Alexander Morgan Großbritannien Steven Burke, Ed Clancy, Sam Harrison, Andrew Tennant Danemark Lasse Norman Hansen, Casper von Folsach, Mathias Møller Nielsen, Rasmus Christian Quaade
2014 Australien Luke Davison, Glenn O’Shea, Alexander Edmondson, Mitchell Mulhern Danemark Casper von Folsach, Lasse Norman Hansen, Rasmus Christian Quaade, Alex Rasmussen Neuseeland Aaron Gate, Pieter Bulling, Dylan Kennett, Marc Ryan
2015 Neuseeland Pieter Bulling, Dylan Kennett, Alex Frame, Marc Ryan Vereinigtes Konigreich Ed Clancy, Steven Burke, Owain Doull, Andrew Tennant Australien Jack Bobridge, Alexander Edmondson, Mitchell Mulhern, Miles Scotson
2016 Australien Sam Welsford, Michael Hepburn, Callum Scotson, Miles Scotson Großbritannien Jonathan Dibben, Ed Clancy, Owain Doull, Bradley Wiggins Danemark Lasse Norman Hansen, Niklas Larsen, Frederik Rodenberg, Casper von Folsach
2017 Australien Sam Welsford, Cameron Meyer, Alexander Porter, Nicholas Yallouris Neuseeland Regan Gough, Pieter Bulling, Dylan Kennett, Nicholas Kergozou Italien Simone Consonni, Liam Bertazzo, Filippo Ganna, Francesco Lamon
2018 Vereinigtes Konigreich Ed Clancy, Kian Emadi, Ethan Hayter, Charlie Tanfield Danemark Niklas Larsen, Julius Johansen, Frederik Rodenberg, Casper von Folsach Italien Simone Consonni, Liam Bertazzo, Filippo Ganna, Francesco Lamon
2019 Australien Sam Welsford, Kelland O’Brien, Leigh Howard, Alexander Porter, Cameron Scott Großbritannien Ethan Hayter, Ed Clancy, Kian Emadi, Charlie Tanfield, Oliver Wood Danemark Niklas Larsen, Lasse Norman Hansen, Rasmus Pedersen, Casper von Folsach, Julius Johansen
2020 Danemark Lasse Norman Hansen, Julius Johansen, Frederik Rodenberg, Rasmus Pedersen Neuseeland Campbell Stewart, Corbin Strong, Aaron Gate, Jordan Kerby, Regan Gough Italien Simone Consonni, Filippo Ganna, Francesco Lamon, Jonathan Milan, Michele Scartezzini
2021 Italien Liam Bertazzo, Simone Consonni, Filippo Ganna, Jonathan Milan, Francesco Lamon Frankreich Thomas Boudat, Thomas Denis, Valentin Tabellion, Benjamin Thomas Großbritannien Ethan Hayter, Ethan Vernon, Charlie Tanfield, Oliver Wood, Kian Emadi
2022 Großbritannien Ethan Hayter, Oliver Wood, Ethan Vernon, Daniel Bigham Italien Simone Consonni, Filippo Ganna, Jonathan Milan, Manlio Moro, Francesco Lamon Danemark Tobias Hansen, Carl-Frederik Bévort, Lasse Norman Hansen, Rasmus Pedersen
2023 Danemark Niklas Larsen, Carl-Frederik Bévort, Lasse Norman Leth, Rasmus Pedersen, Frederik Madsen Italien Filippo Ganna, Francesco Lamon, Jonathan Milan, Manlio Moro, Simone Consonni Neuseeland Aaron Gate, Campbell Stewart, Thomas Sexton, Nick Kergozou
2024 Danemark Niklas Larsen, Carl-Frederik Bévort, Tobias Hansen, Rasmus Pedersen, Frederik Madsen Großbritannien Ethan Hayter, Josh Charlton, Charlie Tanfield, Oliver Wood, Rhys Britton Deutschland Tim Torn Teutenberg, Benjamin Boos, Ben Felix Jochum, Bruno Keßler, Felix Groß

Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2008 Vereinigtes Konigreich Wendy Houvenaghel, Rebecca Romero, Joanna Rowsell Ukraine Switlana Haljuk, Lessja Kalytowska, Ljubow Schulika Deutschland Charlotte Becker, Verena Jooß, Alexandra Sontheimer
2009 Vereinigtes Konigreich Elizabeth Armitstead, Wendy Houvenaghel, Joanna Rowsell Neuseeland Lauren Ellis, Jaime Nielsen, Alison Shanks Australien Ashlee Ankudinoff, Sarah Kent, Josephine Tomic
2010 Australien Ashlee Ankudinoff, Sarah Kent, Josephine Tomic Großbritannien Elizabeth Armitstead, Wendy Houvenaghel, Joanna Rowsell Neuseeland Rushlee Buchanan, Lauren Ellis, Alison Shanks
2011 Großbritannien Wendy Houvenaghel, Danielle King, Laura Trott Vereinigte Staaten Dotsie Bausch, Sarah Hammer, Jennie Reed Neuseeland Kaytee Boyd, Jaime Nielsen, Alison Shanks
2012 Großbritannien Joanna Rowsell, Danielle King, Laura Trott Australien Annette Edmondson, Josephine Tomic, Melissa Hoskins Kanada Jasmin Glaesser, Tara Whitten, Gillian Carleton
2013 Großbritannien Danielle King, Laura Trott, Elinor Barker Australien Annette Edmondson, Melissa Hoskins, Ashlee Ankudinoff[6], Amy Cure Kanada Laura Brown, Jasmin Glaesser, Gillian Carleton
2014 Vereinigtes Konigreich Joanna Rowsell, Laura Trott, Elinor Barker, Katie Archibald Kanada Laura Brown, Jasmin Glaesser, Allison Beveridge, Stephanie Roorda Australien Annette Edmondson, Melissa Hoskins, Amy Cure, Isabella King
2015 Australien Annette Edmondson, Ashlee Ankudinoff, Amy Cure, Melissa Hoskins Großbritannien Katie Archibald, Laura Trott, Elinor Barker, Joanna Rowsell Kanada Allison Beveridge, Jasmin Glaesser, Kirsti Lay, Stephanie Roorda
2016 Vereinigte Staaten Sarah Hammer, Kelly Catlin, Chloe Dygert, Jennifer Valente Kanada Allison Beveridge, Jasmin Glaesser, Kirsti Lay, Georgia Simmerling Großbritannien Laura Trott, Elinor Barker, Ciara Horne, Joanna Rowsell-Shand
2017 Vereinigte Staaten Kelly Catlin, Chloe Dygert, Kimberly Geist, Jennifer Valente Australien Amy Cure, Ashlee Ankudinoff, Alexandra Manly, Rebecca Wiasak Neuseeland Racquel Sheath, Rushlee Buchanan, Kirstie James, Jaime Nielsen
2018 Vereinigte Staaten Kelly Catlin, Chloe Dygert, Kimberly Geist, Jennifer Valente Großbritannien Katie Archibald, Elinor Barker, Laura Kenny, Emily Nelson, Eleanor Dickinson Italien Elisa Balsamo, Letizia Paternoster, Silvia Valsecchi, Tatiana Guderzo, Simona Frapporti
2019 Australien Annette Edmondson, Ashlee Ankudinoff, Georgia Baker, Amy Cure, Alexandra Manly Großbritannien Laura Kenny, Katie Archibald, Elinor Barker, Eleanor Dickinson Neuseeland Michaela Drummond, Bryony Botha, Holly Edmondston, Kirstie James, Rushlee Buchanan
2020 Vereinigte Staaten Jennifer Valente, Chloé Dygert, Emma White, Lily Williams Großbritannien Elinor Barker, Katie Archibald, Eleanor Dickinson, Neah Evans, Laura Kenny Deutschland Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein, Gudrun Stock
2021 Deutschland Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Mieke Kröger, Laura Süßemilch Italien Elisa Balsamo, Martina Alzini, Chiara Consonni, Martina Fidanza, Letizia Paternoster Großbritannien Katie Archibald, Megan Barker, Neah Evans, Josie Knight
2022 Italien Elisa Balsamo, Chiara Consonni, Martina Fidanza, Vittoria Guazzini, Martina Alzini Großbritannien Neah Evans, Katie Archibald, Josie Knight, Anna Morris, Megan Barker Frankreich Marion Borras, Clara Copponi, Valentine Fortin, Victoire Berteau
2023 Großbritannien Katie Archibald, Elinor Barker, Josie Knight, Anna Morris, Megan Barker Neuseeland Michaela Drummond, Ally Wollaston, Emily Shearman, Bryony Botha Frankreich Marion Borras, Valentine Fortin, Clara Copponi, Marie Le Net, Victoire Berteau
2024 Großbritannien Katie Archibald, Megan Barker, Josie Knight, Anna Morris, Jessica Roberts Deutschland Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger, Lena Charlotte Reißner, Laura Süßemilch Italien Martina Fidanza, Chiara Consonni, Martina Alzini, Vittoria Guazzini, Letizia Paternoster

Siehe auch

Wiktionary: Mannschaftsverfolgung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Artikel 3.2.077ff des UCI-Regelwerks
  2. UCI-Newsletter #155 bzw. Artikel 3.2.085 der UCI-Regeln
  3. Olympic Games 2020 Track - Results Book. In: UCI. 8. August 2021, S. 185, abgerufen am 16. Juni 2022.
  4. Die Zusammensetzung dieser Mannschaft ist in den Quellen nicht übereinstimmend.
  5. Tennant fuhr nur die Qualifikation und wurde im Finale durch Burke ersetzt.
  6. Ankudinoff fuhr nur die Qualifikation und wurde im Finale durch Cure ersetzt.