Targa Florio 1971

Die 55. Targa Florio, auch 55° Targa Florio, Piccolo Circuito delle Madonie, Sicilia, auf Sizilien fand am 16. Mai 1971 statt und war der siebte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Das Rennen

Eine Targa Florio ohne einen für den Gesamtsieg in Frage kommenden Rennwagen der Scuderia Ferrari wurde für die enttäuschten Sizilianer 1971 Wirklichkeit. Ferrari hatte es nach den Erfahrungen der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1970 aufgegeben, werksseitig mit dem großen Ferrari 512S bzw. 512M gegen die durch mehrere Teams auf schnellen Strecken eingesetzten Porsche 917 anzutreten, zumal die Sonderregelung für diese Fünfliter-Zwölfzylinder-Sportwagen Ende 1971 auslaufen würde. Man nutzte die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1971 um für die ab 1972 geltenden Regeln mit maximal drei Liter Hubraum den Ferrari 312PB als Sportprototypen auf Basis des Formel-1-„Boxermotor“ auf Langstreckentauglichkeit zu entwickeln. Somit war zwar ein adäquates Fahrzeug für einige WM-Läufe vorhanden, aber typischerweise war nur ein Entwicklungsfahrzeug für WM-Rennen gemeldet, denn Ignazio Giunti starb im Januar beim 1000-km-Rennen von Buenos Aires 1971 in Chassis 874. Neben der F1-Saison auch bei schnellen Sportwagenrennen und zudem bei der Targa noch gegen speziell für dieses Rennen entwickelte kompakte Werkswagenvarianten von Porsche und Alfa Romeo anzutreten erschien Enzo Ferrari zu riskant, daher verzichtete er auf eine Meldung für Sizilien und Le Mans, zumal diese speziellen Straßenrennen auch für Strecke und Fahrzeuge geeignete Fahrer erforderte, woran schon in den Vorjahren Mangel herrschte. Daher fuhren Ickx/Regazzoni neben der F1-Saison mit Chassis 0878 nur wenige Sportwagen-WM-Rennen auf F1-Kursen, erreichten in Brands Hatch Platz zwei und auf dem Nürburgring die schnellsten Rundenzeiten, ansonsten aber kaum Erfolge.

Am Start war mit Nino Vaccarella, dem Lehrer aus Palermo, aber der Lieblingsfahrer der Zuschauer. Der 1933 geborene Sizilianer hatte seit 1958 fast jedes Jahr an der Veranstaltung teilgenommen und trotz oftmaliger Favoritenstellung erst einmal gewinnen können, 1965, mit Lorenzo Bandini im Werks-Ferrari 275P2. 1971 ging er für Autodelta, die Rennmannschaft von Alfa Romeo, an den Start. Teampartner im Alfa Romeo T33/3 war Toine Hezemans. Autodelta brachte vier Werkswagen an den Piccolo circuito delle Madonie, von denen drei werksseitig am Rennen teilnahmen. Der vierte wurde von Scuderia Brescia Corse eingesetzt und von Ferdinando Latteri sowie Nino Todaro mit einigen Minuten Rückstand wenig erfolgversprechend gesteuert. Die Alfas waren nun ähnlich zweckdienlich-keilförmig wie die 908/03 gestaltet und wurden spöttisch „Tipo Tedesco“ genannt. Zu Nino Vaccarella, Toine Hezemans, Andrea de Adamich und Rolf Stommelen kamen zwei neue Fahrer ins Teams. Gijs van Lennep und Leo Kinnunen sollten ursprünglich einen weiteren Porsche 908/03 für das Martini Racing Team von Hans-Dieter Dechent fahren. Der Wagen wurde jedoch nicht rechtzeitig fertig und beide Fahrer erhielten die Freigabe, bei Alfa Romeo an den Start zu gehen. Da Henri Pescarolo das Straßenrennen nicht bestreiten wollte, wurde van Lennep Partner von Andrea de Adamich. Leo Kinnunen, seit 1970 der ewige Rundenrekord-Halter der Targa mit 33:36, war Ersatz für Nanni Galli, der nach seinem Unfall beim Training zum 1000-km-Rennen von Monza noch nicht einsatzfähig war.

Unterstützung durch Personal und Material erhielten die beiden Porsche-Teams von John Wyer und Hans-Dieter Dechent vom Werk in Zuffenhausen, zumal diese sonst nur 917 einsetzten und kaum Erfahrung mit den 908 und den Verhältnissen in Sizilien hatten. Im Vorjahr war der Porsche 908/03 mit großem Aufwand für die Targa Florio 1970 und die vier Wochen später ausgetragenen 1000 km Nürburgring mit Merkmalen des leichten Porsche 909 Bergspyder entwickelt wurden; beide Rennen wurden „programmgemäß“ mit dem flinken 908/03 gewonnen, nicht mit dem wuchtigen 917K. Hatte man 1970 noch ein gutes halbes Dutzend Werksautos von JWA und Porsche Salzburg im freien Training bewegen lassen, waren 1971 nur drei Werks-/03 vor Ort, zumal dieses Baumuster schon zwei Wochen später am Nürburgring wieder benötigt wurde. Für 1971 hatten die 908/03 größere Überrollbügel bekommen, zudem Heckflossen, auf denen die britische oder deutschen Flagge für das Land des Einsatzteams Flagge zeigte.

Für die Targa 1971 erhielten Jo Siffert und Pedro Rodríguez neue Teamkollegen. Der Partner von Siffert war mit Brian Redman ein alter Bekannter. Redman war nach seinem überraschenden Rücktritt Ende der Saison 1970 und Tätigkeit als Geschäftsmann für die Targa wieder zu Wyer zurückgekehrt. Teamkollege von Rodríguez war der Schweizer Herbert Müller, Sieger von 1966 (und 1973). Den einzigen Martini-908/03, das in vier WM-Einsätzen dreimal siegreiche Chassis 008[1], fuhren Gérard Larrousse und Vic Elford (Sieger 1967).

Bei Porsche gab es bereits Probleme im Training, das wichtiger war als sonst, denn erstmals starteten die Wagen nach Klassen getrennt in der Reihenfolge ihrer Trainingszeiten, so dass Schnelle weniger mit Langsamen zu tun hatten. Redman hatte in seiner ersten Trainingsrunde einen Reifenschaden und musste lange Zeit auf den Abschleppwagen warten. Der brachte den mit zwei orangen Pfeilen markierten 908/03 zwar zurück an die Boxen, aber auch eine rekordverdächtig schlechte Rundenzeit von 85 Minuten, was Startplatz 7 als letzter der sieben Dreiliter-Prototypen bedeutete, denn Siffert übernahm den Wagen und hatte bald darauf einen Unfall, so dass keine Verbesserung erzielt wurde. Auch Elford hatte mit der silbernen Martini-Nr. 8 einen Unfall und beschädigte dabei die Vorderradaufhängung des Porsche, konnte aber mit einer Zeit von 35:22 auf Platz 4 vor Rodriguez/Müller mit 35:48 bleiben. Damit starteten die drei Werks-Alfas mit ihren 34er Zeiten vorneweg, Lokalmatador Nino Vaccarella mit der Nummer 5 als Erster, jedoch nach langer Verzögerung wegen allgemeinem Verkehrschaos und noch im Stau steckenden Offiziellen. Die Startflagge schwenkte die Mutter des im Januar tödlich verunglückten Ferrari-Werksfahres Ignazio Giunti. Es gab keine Einführungsrunde, bei der sich die Piloten mit den Streckenverhältnissen hätten vertraut machen können, nachdem Tausende Zuschauer angereist waren und PKW den Streckenrand säumten, was die Sichtverhältnisse veränderte. Bereits in der ersten Rennrunde fiel eine Vorentscheidung, da drei Mitfavoriten ausfielen. Rolf Stommelen kam wenige Kilometer nach dem Start mit seinem Alfa Romeo Nr. 6 von der Strecke ab und musste aufgeben. Brian Redman hatte im Gulf-Porsche Nr. 7 einen Unfall, bei dem der Wagen Feuer fing und völlig ausbrannte; Redman erlitt Brandwunden im Gesicht und im Nacken. Auch Pedro Rodríguez hatte in der ersten Runde mit Nr. 4 einen Unfall, somit waren beide Wyer-Gulf-Porsche schon knapp nach dem Start ausgefallen und der Martini-908 die einzige Herausforderung für zwei Werks-Alfas da der Brescia-Corse-Alfa in Runde 5 ausschied. In der dritten Runde verunglückte Alain de Cadenet und wurde von einem am Streckenrand stehenden Soldaten aus dem brennenden Lola T210 gerettet. Am schlimmsten endete der Unfall von Fulvio Tandoi im Alpine A110. In der Nähe von Caltavuturo kam der Wagen von der Strecke ab und prallte auf der Fahrerseite gegen einen Baum. Tandoi war lange im Fahrzeug eingeklemmt und starb im Hubschrauber auf dem Flug in ein Krankenhaus in Palermo[2].

Bis zur siebten Runde führten Elford/Larrousse im Martini-908/03. Elford erzielte die schnellste Rennrunde mit 33:45, dann kam es zu Reifenschäden hinten, in deren Folge beendete ein Aufhängungsschaden nach einer Kollision mit einem Randstein die seit 1966 andauernde Siegesserie von Porsche. Vaccarella/Hezemans und de Adamich/van Lennep feierten nach über 6 Stunden und 35 Minuten einen Doppelsieg für Alfa Romeo. Dritte mit knapp über sieben Stunden Fahrtzeit sowie Klassensieger bei den Zweiliter-Prototypen wurden Jo Bonnier und Richard Attwood im Scuderia Filipinetti-Lola T212 mit ebenfalls 11 Runden. Mit einer Runde Rückstand sicherte sich ein Schweizer Porsche 911S Platz vier und Klassensieg der GT über zwei Liter; die gleiche Distanz legten auch je zwei weitere Lola T212 und 911S zurück. Diese Augenhöhe von 911 und Prototypen über die Targa-Renndistanz gab einen Vorgeschmack auf das Endergebnis von 1973.

Ergebnisse

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 P 3.0 5 Italien Autodelta S.p.a. Italien Nino Vaccarella
Niederlande Toine Hezemans
Alfa Romeo T33/3 11
2 P 3.0 2 Italien Autodelta S.p.a. Italien Andrea de Adamich
Niederlande Gijs van Lennep
Alfa Romeo T33/3 11
3 P 2.0 14 Schweiz Scuderia Filipinetti Schweden Jo Bonnier
Vereinigtes Konigreich Richard Attwood
Lola T212 11
4 GT + 2.0 42 Schweiz Porsche Club Romand Schweiz Bernard Chenevière
Schweiz Paul Keller
Porsche 911S 10
5 P 2.0 19 Schweiz Scuderia Filipinetti Vereinigtes Konigreich Mike Parkes
Vereinigtes Konigreich Peter Westbury
Lola T212 10
6 GT + 2.0 40 Deutschland Strähle KG Italien Giulio Pucci
Deutschland Dieter Schmid
Porsche 911S 10
7 P 2.0 28 Italien Antonio Nicodemi Italien Antonio Nicodemi
Vereinigtes Konigreich Jonathan Williams
Lola T212 10
8 GT + 2.0 47 Schweiz Pierre Greub Frankreich Sylvain Garant
Schweiz Pierre Greub
Porsche 911S 10
9 GT 2.0 60 Italien Conrero Squadra Corse Italien Salvatore Calascibetta
Italien Paolo Monti
Opel GT 9
10 GT 2.0 59 Italien Jolly Club Italien Giorgio Schön
Italien Girolamo Bertoni
Porsche 911S 9
11 GT 1.6 102 Italien Monzeglio Squadra Corse Italien Maurizio Zanetti
Italien Renzo Ruspa
Alfa Romeo GTA 9
12 GT 1.6 94 Italien Erasmo Bologna Italien Erasmo Bologna
Italien Giuseppe Spatafora
Lancia Fulvia HF 9
13 GT 2.0 56 Deutschland Strähle KG Deutschland Willi Kauhsen
Deutschland Günter Steckkönig
Porsche 914/6 9
14 P 1.0 82 Italien Mario Barone Italien Maurizio Campanini
Italien Mario Barone
Fiat-Abarth 1000 SP 9
15 P 1.0 83 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Giovanni Boeris
Italien Maurizio Roasio
Fiat-Abarth 1000 SP 9
16 GT 1.6 97 Italien Giovanni Rizzo Italien Giovanni Rizzo
Italien Stefano Alongi
Alfa Romeo GTA 9
17 GT 2.0 50 Schweiz Porsche Club Romand Schweiz Jean Selz
Frankreich Jean Sage
Porsche 911S 9
18 GT 1.3 106 Italien Raffaele Restivo Italien Raffaele Restivo
Italien Alfonso Merendino
Lancia Fulvia Sport 9
19 GT 2.0 58 Italien Mirto Antigoni Italien Giovanni Marini
Italien Mirto Antigoni
Porsche 911S 9
20 P 1.3 71 Italien Scuderia Nettuno Italien Stefano Buonapace
Italien Demetrio Martino
AMS 1300 9
21 GT 1.3 116 Italien Pasquale Anastasio Italien Pasquale Anastasio
Italien Fiorenzo Genta
Lancia Fulvia Sport Competizione 9
22 GT + 2.0 45 Italien Giuseppe De Gregorio Italien Giuseppe De Gregorio
Italien Paolo Russo
Porsche 911S 9
23 GT 1.6 105 Italien Scuderia Nettuno Italien Francesco Cerulli-Irelli
Italien „Jokrysa“
Lancia Fulvia HF 9
24 GT + 2.0 41 Frankreich Claude Laurent Frankreich Patrice Sanson
Frankreich Jacques Marché
Porsche 911S 9
25 GT 2.0 49 Italien Alessandro Moncini Italien Luigi Cabella
Italien Alessandro Moncini
Porsche 911 9
26 GT + 2.0 36 Italien Scuderia Pegaso Italien Ignazio Serse
Italien Giuseppe Pizzo
Porsche 911S 9
27 S 2.0 29 Vereinigtes Konigreich Richard Knight Vereinigtes Konigreich Richard Knight
Vereinigtes Konigreich Mike Knight
Chevron B8 8
28 GT 1.6 99 Italien Settimino Balistreri Italien Settimino Balistreri
Italien Pasquale de Francisci
Lancia Fulvia HF 8
29 GT + 2.0 48 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Mario Ilotte
Italien Maurizio Polin
Porsche 911S 8
30 GT + 2.0 38 Italien Francesco Cosentino Italien Francesco Cosentino
Italien Gianluigi Verna
Ferrari Dino 246 GT 8
31 GT 1.6 90 Italien Scuderia Etna Italien „Don Pedrito“
Italien Massimo Cavatorta
Fiat 124S 8
32 GT 1.3 115 Italien Girolama Capra Italien Girolama Capra
Italien Angelino Lepri
Alpine A110 8
33 GT + 2.0 44 Deutschland V-10 Kleber Team Deutschland Ferdi Bökmann
Deutschland Peter Ochs
Porsche 911S 8
34 GT 1.3 107 Italien Paolo Arlini Italien Paolo Arlini
Italien Roberto Chiaramonte Bordonaro
Lancia Fulvia HF 8
35 S 2.0 31 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Franco Berruto
Italien Angelo Mola
Porsche 906 8
36 GT + 2.0 43 Italien Michele Licheri Italien Michele Licheri
Italien Mauro Formento
Porsche 911S 8
37 S 1.3 76 Italien Geatano Sidoti Abate Italien Geatano Sidoti Abate
Italien Francesco Fiorentino
Matra Djet 5S 8
38 S 2.0 35 Vereinigtes Konigreich Roy Seddon Vereinigtes Konigreich John Raffo
Vereinigtes Konigreich Roy Seddon
Chevron B8 8
39 P 3.0 8 Deutschland Martini Team Frankreich Gérard Larrousse
Vereinigtes Konigreich Vic Elford
Porsche 908/03 7
40 P 1.3 23 Vereinigtes Konigreich Jack Wheeler Vereinigtes Konigreich Martin Davidson
Vereinigtes Konigreich Jack Wheeler
Jerboa SP 7
41 GT 1.6 100 Italien Silvestre Semilia Italien Giuseppe Vassalo
Italien Silvestre Semilia
Alfa Romeo GTA 7
Ausgefallen
42 GT 1.6 89 Italien Salvatore Gagliano Italien Salvatore Gagliano
Italien Giuseppina Gagliano
Alfa Romeo GTA 6
43 P 1.0 77 Italien Scuderia Nettuno Italien „Sergio“
Italien Giuseppe Bargotti
Fiat-Abarth 1000 SP 5
44 P 1.0 79 Italien Francesco Patané Italien Francesco Patané
Italien Orazio Scaglia
Fiat-Abarth 1000 SP 5
45 GT 1.6 87 Italien HF Squadra Corse Lancia Italien Sandro Munari
Italien Claudio Maglioli
Lancia Fulvia HF 5
46 GT 1.3 118 Italien Romano Ramonio Italien Romano Ramonio
Italien Antonio Trenti
Alpine A110 5
47 P 3.0 3 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Ferdinando Latteri
Italien Nino Todaro
Alfa Romeo T33/3 4
48 GT + 2.0 39 Italien Bonomelli Squadra Corse Italien Ennio Bonomelli
Belgien Christine Beckers
Porsche 911S 4
49 GT 2.0 52 Italien Conrero Squadra Corse Italien Giuseppe Marotta
Italien Gianpaolo Benedini
Opel GT 4
50 GT 1.6 86 Italien HF Squadra Corse Lancia Italien Raffaele Pinto
Frankreich Jean Ragnotti
Lancia Fulvia HF 4
51 GT 1.6 88 Italien Scuderia Pegaso Italien Vincenzo Mirto Randazzo
Italien Salvatore Barraco
Alfa Romeo GTA 4
52 P 2.0 10 Vereinigtes Konigreich Snakespeed Vereinigte Staaten David Weir
Vereinigtes Konigreich Alain de Cadenet
Lola T210 3
53 P 2.0 20 Italien Ugo Locatelli Italien Ugo Locatelli
Italien Giampiero Moretti
AMS 3
54 P 2.0 26 Italien Leandro Terra Italien Pietro Lo Piccolo
Italien Leandro Terra
Ferrari Dino 206S 3
55 GT 2.0 54 Italien Conrero Squadra Corse Italien Pino Pica
Italien Giorgio Pianta
Opel GT 3
56 P 1.3 62 Frankreich Claude Laurent Frankreich Claude Laurent
Belgien Jean-Louis Haxhe
DAF 55 3
57 P 1.3 67 Italien Scuderia Pegaso Italien Giancarlo Barba
Italien Antonio Garofalo
Giliberti A112 3
58 GT 1.6 101 Italien Giuseppe di Cristoforo Italien Giuseppe di Cristoforo
Italien Benedetto Montecatini
Alfa Romeo GTA 3
59 GT 1.3 111 Italien Jolly Club Italien Franco Lisitano
Italien „Darenz“
Lancia Fulvia HF 3
60 P 2.0 11 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Antonio Zadra
Italien Giovanni Pierobon
Lola T212 2
61 S 1.3 72 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Francesco di Matteo
Italien „Papillion“
Abarth 1300S 2
62 GT 1.3 109 Italien Scuderia Pegaso Italien Domenico Cottone
Italien Girolama Caci
Lancia Fulvia HF 2
63 GT 1.3 119 Italien Scuderia Pegaso Italien Sergio Mantia
Italien Gaetano Lo Jacono
Alpine A110 2
64 P 2.0 12 Italien Scuderia Nettuno Italien Luigi Taramazzo
Italien Everardo Ostini
Abarth 2000 SP 1
65 P 2.0 27 Italien Scuderia Etna Italien Giuseppe Virgilio
Italien „Popof“
Abarth 2000 SP 1
66 P 1.0 84 Italien Scuderia Nettuno Italien Mauro Nesti
Italien Paolo Gargano
AMS SP 1
67 GT 1.6 95 Italien Giovanni Martino Italien Giovanni Martino
Italien Giancarlo Galimberti
Lancia Fulvia HF 1
68 GT 1.3 117 Italien Floriano Colombo Italien Fulvio Tandoi
Italien Floriano Colombo
Alpine A110 1
69 P 3.0 4 Vereinigtes Konigreich J. W. Automotive Engineering Mexiko Pedro Rodríguez
Schweiz Herbert Müller
Porsche 908/03 1
70 P 3.0 6 Italien Autodelta S.p.a. Deutschland Rolf Stommelen
Finnland Leo Kinnunen
Alfa Romeo T33/3 1
71 P 3.0 7 Vereinigtes Konigreich J. W. Automotive Engineering Schweiz Jo Siffert
Vereinigtes Konigreich Brian Redman
Porsche 908/03 1
72 GT 2.0 53 Italien Giampaolo Baruffi Italien Giampaolo Baruffi
Italien Giancarlo Galmozzi
Porsche 911 1
73 GT 2.0 55 Italien Giuseppe Aquila Italien Giuseppe Aquila
Italien Antonio Guagliardo
Porsche 911S 1
74 GT 2.0 61 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Piero Monticone
Italien Luigi Moreschi
Porsche 914/6 1
75 GT 1.3 108 Italien Angelo Rizzo Italien Giovanni Arcovito
Italien Angelo Rizzo
Lancia Fulvia HF 1
Nicht gestartet
76 P 3.0 1 Italien Autodelta S.p.a. Deutschland Rolf Stommelen
Italien Nino Vaccarella
Alfa Romeo T33/TT/3 1
77 P 2.0 15 Italien Everardo Ostini Italien Everardo Ostini
Italien Domenico Scola
Abarth 2000 SP 2
78 P 2.0 16 Deutschland V-10 Kleber Team Deutschland Hans Böhm
Deutschland Peter Ochs
Chevron B16 3
79 P 2.0 18 Frankreich Jean-Pierre Hanrioud
Italien Mario Moscatelli
Chevron B19 4
80 P 2.0 21 Italien Giovanni Alberti
Italien Piero Fabris
Chevron B19 5
81 P 2.0 22 Italien Antonio Finiguerra
Italien Luigi Colzani
Porsche 907 6
82 P 2.0 24 Italien Carrodo Ferlaino Italien Carrodo Ferlaino
Italien Giancarlo Boscolo
Italien Antonio Castro
Chevron B19 7
83 P 2.0 25 Italien Luigi Bernasconi
Italien Angelo Bonaccorsi
Abarth 2000 SP 8
84 S 2.0 30 Italien Romolo Becchetti
Italien Marsilio Pasotti
Abarth 2000S 9
85 S 2.0 32 Italien Sergio Zerbini
Italien Giuseppe Schenetti
Porsche 910 10
86 S 2.0 33 Italien Renzo Ruspa
Italien Sergio Morando
Abarth 2000S 11
87 S 2.0 34 Vereinigtes Konigreich Paul Tuckle
Vereinigtes Konigreich Mike Walton
Porsche 910 12
88 GT + 2.0 37 Vereinigte Staaten Anatoly Arutunoff Vereinigte Staaten Anatoly Arutunoff
Vereinigtes Konigreich Charles Lucas
Chevrolet Corvette 13
89 GT + 2.0 46 Frankreich Jean Sage
Frankreich „Volpes“
Porsche 911 14
90 GT 2.0 51 Italien Gilberto Romano
Italien „Snoopy“
Porsche 911 15
91 GT 2.0 57 Vereinigtes Konigreich Dan Margulies
Vereinigtes Konigreich Simon Taylor
Porsche 911S 16
92 P 1.6 63 Vereinigtes Konigreich Peter Richardson Vereinigtes Konigreich Peter Richardson
Vereinigtes Konigreich Maynard Soares
Daren Mk.2 17
93 P 1.6 64 Italien Francesco Jemma
Italien Alfonso Vella
De Sanctis 18
94 P 3.0 T Italien Autodelta S.p.a. Italien Nino Vaccarella
Niederlande Toine Hezemans
Italien Andrea de Adamich
Niederlande Gijs van Lennep
Alfa Romeo T33/3 19
95 GT + 2.0 39T Italien Bonomelli Squadra Corse Italien Ennio Bonomelli
Belgien Christine Beckers
Porsche 911S 20
96 GT 2.0 54T Italien Conrero Squadra Corse Italien Pino Pica
Italien Giorgio Pianta
Opel GT 21
97 GT 1.6 86T Italien HF Squadra Corse Lancia Italien Raffaele Pinto
Frankreich Jean Ragnotti
Lancia Fulvia HF 22
98 GT 1.6 87T Italien HF Squadra Corse Lancia Italien Sandro Munari
Frankreich Claudio Maglioli
Lancia Fulvia HF 23
99 GT 2.0 T Porsche 914/6 24

1 zurückgezogen 2 nicht gestartet 3 nicht gestartet 4 nicht gestartet 5 nicht gestartet 6 nicht gestartet 7 nicht gestartet 8 nicht gestartet 9 nicht gestartet 10 nicht gestartet 11 nicht gestartet 12 nicht gestartet 13 Fahrzeug illegal 14 nicht gestartet 15 nicht gestartet 16 nicht gestartet 17 Achsgetriebe im Training 18 nicht gestartet 19 Trainingswagen 20 Trainingswagen 21 Trainingswagen 22 Trainingswagen 23 Trainingswagen 24 Trainingswagen

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
100 P 3.0 Deutschland Martini International Racing Team Niederlande Gijs van Lennep
Finnland Leo Kinnunen
Porsche 908/02
101 P 1.6 65 Italien Antonio Garofalo
Italien Roberto Chiaramonte Bordonaro
Giliberti A112
102 P 1.6 66 Italien Moreno Baldi
Italien Paolo Gonfiantini
ATS 1600 SP
103 P 1.6 68 Italien Giorgio Danieli
Italien Jacopo Trivellato
AMS
104 P 1.6 69 Italien Ignazio Capuano
Italien Giancarlo Barba
Giliberti A112
105 P 1.6 70 Italien Stefano Sebastiani
Italien Roberto Nardini
Lotus
106 S 1.3 73 Italien Mario Spataro
Italien Claudio Bruschi
Abarth 1300 OT
107 S 1.3 74 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Felice Marenco
Italien Franco Capietti
Abarth 1300 OT
108 S 1.3 75 Italien Rolando Tinghi
Italien Mino Codeluppi
Abarth 1300 OT
109 P 1.0 78 Italien Piero Falorni
Italien „Berman“
Fiat-Abarth 1000 SP
110 P 1.0 80 Italien Mario Nardari
Italien Erasmo Crivellari
AMS SP
111 P 1.0 81 Italien Romano Martini
Italien Alessandro Federico
Raymond
112 GT 1.6 85 Italien Luigi Rinaldi
Italien Spartaco Dini
Alfa Romeo GTA
113 GT 1.6 91 Italien Giuseppe D’Amico
Italien Girolamo Perniciaro
Alfa Romeo GTA
114 GT 1.6 92 Italien Vincenzo Traina
Italien Domenico Lo Bello
Lancia Fulvia HF
115 GT 1.6 93 Italien Domenico Patti
Italien Salvatore Cucinotta
Lancia Fulvia HF
116 GT 1.6 96 Italien Giancarlo Galimberti
Italien Domenico Cedrati
Lancia Fulvia HF
117 GT 1.6 98 Italien Antonio Catalano
Italien „Zino“
Alfa Romeo GTA
118 GT 1.6 103 Italien Gianni Scalera
Italien Salvatore Lo Jacono
Porsche
119 GT 1.6 104 Italien Gianfranco Trombetti
Italien Gianfranco Papetti
Alfa Romeo GTA
120 GT 1.3 110 Italien Antonio Romano
Italien „Record“
Lancia Fulvia HF
121 GT 1.3 113 Deutschland Horst Klauke
Deutschland Hans Schuller
Alpine A110 1300S
122 GT 1.3 113 Italien Adolfo Nesi
Italien Fabio Lucarelli
Alpine A110

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
P 3.0 Italien Nino Vaccarella Niederlande Toine Hezemans Alfa Romeo T33/3 Gesamtsieg
P 2.0 Schweden Jo Bonnier Vereinigtes Konigreich Richard Attwood Lola T212 Rang 3
P 1.6 kein Teilnehmer im Ziel
P 1.3 Italien Stefano Buonapace Italien Demetrio Martino AMS 1300 Rang 20
P 1.0 Italien Maurizio Campanini Italien Mario Barone Fiat-Abarth 1000 SP Rang 14
S 2.0 Vereinigtes Konigreich Richard Knight Vereinigtes Konigreich Mike Knight Chevron B8 Rang 27
S 1.3 Italien Geatano Sidoti Abate Italien Francesco Fiorentino Matra Djet 5S Rang 37
GT + 2.0 Schweiz Bernard Chenevière Schweiz Paul Keller Porsche 911S Rang 4
GT 2.0 Italien Salvatore Calascibetta Italien Paolo Monti Opel GT Rang 9
GT 1.6 Italien Maurizio Zanetti Italien Renzo Ruspa Alfa Romeo GTA Rang 11
GT 1.3 Italien Raffaele Restivo Italien Alfonso Merendino Lancia Fulvia Sport Rang 18

Renndaten

  • Gemeldet: 122
  • Gestartet: 75
  • Gewertet: 41
  • Rennklassen: 11
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: heiß und trocken
  • Streckenlänge: 72,000 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 6:35:46,200 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 11
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 792,000 km
  • Siegerschnitt: 120,070 km/h
  • Pole Position: Nino Vaccarella – Alfa Romeo T33/3 (#20) – 34:14,200 = 126,181 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Vic Elford – Porsche 908/03 (#8) – 33:45,600 = 127,962 km/h
  • Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1971
  • Rennserie: 3. Lauf zur Italienischen Sportwagen-Meisterschaft 1971

Literatur

  • Pino Fondi: Targa Florio – 20th Century Epic. Giorgio Nada Editore Vimodrone 2006, ISBN 88-7911-270-8.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
Commons: Targa Florio 1971 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Portsche bei der Targa Florio
  2. Fulvio Tandoi bei Motorsport Memorial
Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1971
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1971