Targa Florio 1972

Die 56. Targa Florio, auch Targa Florio, Piccolo Circuito delle Madonie, Sicilia, auf Sizilien fand am 21. Mai 1972 statt und war der siebte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Vor dem Rennen

Nach den Vorfällen bei der Targa Florio 1971, Brian Redman hatte einen schweren Feuerunfall und Fulvio Tandoi verunglückte tödlich, stieg die Kritik an der sizilianischen Rennveranstaltung.[1] Die Zuschauer, die zu Hunderttausenden an der Strecke standen, wurden immer undisziplinierter. Begeisterte Menschen versuchten in Serpentinen-Kurven die Wagen anzufassen als ob es Radrennfahrer wären. Menschenmassen, Felsen, Bäume, Dörfer und Abgründe säumten die Rennstrecke, Auslaufzonen waren praktisch nicht vorhanden. Verlorene Hufnägel von Pferden waren ein Problem, Hühner waren nicht selten auf der Fahrbahn und zwei unwissende Einheimische fuhren 1971 trotz Absperrungen während des Trainings mit ihren Fahrzeugen auf die 70 km lange Strecke die aufgrund der Länge kaum abzusichern war. Nur durch Glück konnten schwere Unfälle verhindert werden. In der FISA, die für die Ausrichtung der Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft verantwortlich war, machten vor allem die in der Grand Prix Drivers’ Association organisierten Formel-1-Fahrer Stimmung gegen das Straßenrennen, das im Gegensatz zu den bereits in den 1950ern eingestellten Carrera Panamericana und Mille Miglia auch in Zeiten von Slicks und Heckflügeln noch als WM-Lauf für großvolumige Sportwagen ausgetragen wurde. Das andere mit der Targa vergleichbare 66 km lange italienische Straßenrennen war nach dem 500-km-Rennen von Mugello 1967 aus dem WM-Kalender gestrichen worden.

Trotz aller Widerstände fand die Targa auch 1972 und 1973 als Sportwagen-Weltmeisterschaftslauf statt. Quasi als Ersatz bekam Sizilien auf der relativ simplen Rundstrecke von Enna-Pergusa ab 1975 einige Sportwagen-WM-Prädikate zugesprochen.

Das Rennen

Nach 16 Teilnahmen in ununterbrochener Folge war Porsche zum ersten Mal seit 1959 bei der Targa nicht mit Werkswagen vertreten denn ab der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1972 waren nicht nur die Fünfliter-Sportwagen nicht mehr zugelassen, es mussten auch die Dreiliter-Prototypen deutlich mehr Mindestgewicht auf die Waage bringen als die Porsche 908/03 aufwiesen, so dass der Leistungsnachteil des luftgekühlten Zweitventil-Achtzylinders nicht mehr kompensiert werden konnte, und in der WM startwillige private 908-Besitzer Ballast zuladen mussten. Dagegen hatten Ferrari, Alfa, Ford und Matra jeweils moderne wassergekühlte V12-oder V8-Motoren mit Vierventiltechnik die Formel-1-Rennen gewannen und im Langstreckeneinsatz etwas gedrosselt waren.

Die Scuderia Ferrari hat mit dem Rennwagenmodell Ferrari 312PB die ersten sechs Läufe der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1972 bis zur Targa dominiert, teils mit Doppelsiegen, wodurch die Alfa Romeo Tipo 33 jeweils nur 12 Punkte für den dritten Platz sammeln konnten und dann zwei Rennen aussetzten. Am Ende wurde 1972 jeder WM-Wertungslauf von den Werkswagen aus Maranello gewonnen, nur Le Mans ging an Matra-Simca, wobei Ferrari kurzfristig zurückgezogen hatte.

Zuletzt 1965 hatte Ferrari Targa und Le Mans gewonnen, hatte mit F1 und Sportwagen doppelte Belastung, seither keine für die besonderen Verhältnisse dieser Rennen optimierte Sportwagen entwickelt, war 1970 werksseitig mit dem schweren 512S in Sizilien angetreten, 1971 gar nicht. Da schon eine Woche nach der Targa die 1000-km Nürburgring anstanden, und alsbald 24h Le Mans, brachte die Scuderia nur eine Art Ersatzmannschaft nach Sizilien, mit zwei[2][3] Wagen, für die rein italienische Fahrerpaarung Arturo Merzario und Sandro Munari. Merzario war Abarth-Werksfahrer, hatte bei der Targa '70 einen frühen Ausfall, und auch 72' bei den Überseerennen nur Ausfälle zu verbuchen, während Mario Andretti mit Jacky Ickx drei Siege für Ferrari einfuhr bevor er sich dem mehrwöchigen Prozedere der Indy 500 unterzog. Merzario wurde mit Redman gepaart, beide fielen in Monza aus, gewannen jedoch die 1000 km vo Spa vor Ickx/Regazzoni. Die meisten Formel-1-Fahrer der Scuderia-Prototypen waren das Wochenende zuvor in Monaco am Start, wo Redman, sowohl Targa-Sieger als auch Targa-Unfallopfer, einen McLaren auf Platz 5 fuhr. Ickx wurde Zweiter, Regazzoni fiel aus, Ronnie Peterson fuhr einen March auf 11.

Munari war ab 1967 mit Lancia Fulvia HF bei der Targa am Start, hatte '69 und '70 jeweils den neunten Gesamtplatz vorzuweisen, zudem jüngst die Rallye Monte Carlo gewonnen. Da er in der Rallye-Weltmeisterschaft für Lancia an den Start ging, konnte er, obwohl Lancia und Ferrari seit 1969 zu FIAT gehörten und der Lancia Stratos HF mit Ferrari-Dino-V6 entwickelt wurde, erst nach einer Anfrage von Enzo Ferrari für dieses eine Rennen verpflichtet werden. Nach einigen Testrunden im 312PB-Prototyp in Fiorano konnte Munari an vier Trainingstagen auch einen Ferrari Dino 246 nutzen. Mit Munari kam auch Cesare Fiorio nach Sizilien; er vertrat den mit der Targa nicht vertrauten Peter Schetty als Rennleiter.

Auf Anregung von Fiorio kam bei Ferrari erstmals Funk zwischen Box und Fahrer zum Einsatz. Der Fahrer konnte zwar nicht sprechen, dabei wäre ohne Kehlkopfmikrofon im offenen Rennwagen wohl wenig zu verstehen gewesen, aber Hinweise durch Funkamateure[4] empfangen. Da Carlo Chiti diese Technologie auch bei Alfa Romeo Motorsport aufbot war die enorm lange Strecke der Targa Florio im Jahr 1972 das erste Rennen der Motorsportgeschichte, bei dem diese Technologie zum Einsatz kam.

Im Unterschied zu Ferrari meldete Alfa Romeo, im Vorjahr Doppelsieger, nach der Vorbereitungspause gleich vier Fahrzeuge, erneut jeweils kompakte Karossen wie der Porsche 908/03, daher spöttisch auch „Tipo Tedesco“ genannt. Die Alfa Romeo T33/3 waren an der Front farblich unterschiedlich, das Aufgebot lautete #1 Nino Vaccarella/Rolf Stommelen (rot), #2 Vic Elford/Gijs van Lennep (grün), #4 Andrea de Adamich/Toine Hezemans (weiß), #5 Nanni Galli/Helmut Marko (gelb). Marko und Elford waren in den letzten Jahren für Porsche am Start gewesen. Elford hatte die Targa '68 auf Werks-Porsche 907 gewonnen, war seither dort schnell aber glücklos, und konnte dank Losentscheid als erster ins Rennen. Die Strecke war durch Scirocco-Saharastaub über Nacht rutschig geworden, aber ohne Wagen vor ihm konnte er bis Collesano 30 Sekunden Vorsprung auf den nachfolgenden Alfa herausfahren; in der zweiten Runde machte ein Motordefekt den Elford-v.Lennep-Werkswagen zum beliebtesten Kinderspielplatz von Campofelice.[5]

Ferrari hatte mitten im Alfa-Quartett den Startplatz drei bekommen. Fiorio legte vor dem Start fest, dass Merzario, der die Trainingsbestzeit erzielte und dabei unter 34 Minuten blieb, die ersten drei Runden fahren sollte, um sich dann jede zweite Runde mit Munari am Steuer abzuwechseln. Merzario übernahm nach Elford-Ausfall in Runde 2 die Führung und baute diese bis zur dritten Runde auf einen 40-Sekunden-Vorsprung auf Vaccarella aus. Als Munari den Wagen übernahm, war mit dem Vaccarella-Stommelen-Boliden schon der zweite „Alfa-Hase“ durch Defekt ausgefallen. In der vierten Runde kollidierte Lancia-Werksfahrer Munari ausgerechnet mit einer Lancia Fulvia und verlor dabei viel Zeit. Dadurch konnte Marko, eigentlich ein Gegner der Targa-Verhältnisse, in Führung gehen. Es folgte ein Rennen-langer Zweikampf zwischen dem Ferrari und dem Alfa Romeo von Galli/Marko, der beinahe durch ein Boxenproblem bei der Scuderia zugunsten von Alfa Romeo entschieden worden wäre, denn nach dem Stopp ließ sich der heiße 12-Zylinder-Ferrari-Motor einmal zwei Minuten nicht starten. Allerdings gab es auch bei den Alfa-Stopps Verzögerungen, sodass Merzario/Munari auch dank der Funkinfos nach 11 Runden einen Vorsprung von 16 Sekunden ins Ziel retten konnten, obwohl Marko am Schluss sehr schnell unterwegs war, die schnellste Vorjahresrunde unterbot, aber nicht den Rekord von Kinnunen 1970 erreichte, der noch einen leichteren Porsche fahren konnte. Der Alfa von deAdamich/Hezemans, immerhin mit Vorjahressieger und Zweitplatziertem an Bord, ergänzten mit ca. 20 Minuten Rückstand Rang 3. Immerhin 10 Runden absolvierten der viertplatzierte Lola-Sportwagen sowie der schnellste Porsche 911S auf Platz 5.

Ergebnisse

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 3.0 3 Italien Ferrari SEFAC Italien Arturo Merzario
Italien Sandro Munari
Ferrari 312PB 11
2 S 3.0 5 Italien Autodelta S.p.A. Italien Nanni Galli
Osterreich Helmut Marko
Alfa Romeo T33/TT/3 11
3 S 3.0 4 Italien Autodelta S.p.A. Italien Andrea de Adamich
Niederlande Toine Hezemans
Alfa Romeo T33/TT/3 11
4 S 2.0 8 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Antonio Zadra
Italien Enrico Pasolini
Lola T290 10
5 GT 2.0 38 Italien Bonomelli Squadra Corse Italien Gabriele Gottifredi
Italien Pino Pica
Porsche 911S 10
6 GT + 2.0 25 Deutschland Strähle KG Deutschland Günter Steckkönig
Italien Giulio Pucci
Porsche 911S 9
7 S 2.0 7 Italien Giuseppe Virgilio Italien Giuseppe Virgilio
Italien Luigi Taramazzo
Abarth-Osella 2000 9
8 S 1.3 56 Italien Monzeglio Squadra Corse Italien Maurizio Zanetti
Italien Ugo Locatelli
Lola T212 9
9 GT 2.0 35 Deutschland Strähle KG Deutschland Dieter Schmid
Italien Armando Floridia
Porsche 914/6 9
10 GT + 2.0 23 Schweiz Porsche Club Romand Deutschland Jürgen Barth
Vereinigte Staaten Michael Keyser
Porsche 911S 9
11 S 1.0 11 Italien Parma Italien Francesco Cerulli-Irelli
Italien Mario Barone
AMS SP 9
12 GT 1.6 85 Italien Ateneo Italien Giuseppe di Cristofalo
Italien E. de Franchis
Alfa Romeo Giulia Sprint GTA 9
13 GT 2.0 47 Italien Giampaolo Baruffi Italien Giampaolo Baruffi
Italien Giancarlo Galmozzi
Porsche 911 9
14 GT 2.0 42 Italien Lloyd Adrietico Italien O. Ferrari
Italien Gianfranco Papetti
Porsche 911 9
15 GT 2.0 45 Italien Lloyd Adrietico Italien Alessandro Moncini
Italien Luigi Cabella
Porsche 911 9
16 S 1.3 54 Italien Pasquale Anastasio Italien Pasquale Anastasio
Italien Giovanni Boeris
Chevron B19 9
17 GT + 2.0 32 Italien Girolama Capra Italien Girolama Capra
Italien Angelino Lepri
Porsche 911S 9
18 GT 1.6 77 Italien Emilio Paleari Italien Emilio Paleari
Italien Girolamo Bertoni
Alpine A110 9
19 GT 1.6 88 Italien Michele Terminiello Italien Michele Terminiello
Italien Giuseppe Esposito
Alfa Romeo Giulia Sprint GTA 9
20 GT 2.0 44 Italien Romani Piloti Italien Giovanni Marini
Italien Mirto Antigoni
Porsche 911 8
21 GT + 2.0 29 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Piero Monticone
Italien Guido Fossati
Porsche 911S 8
22 GT 1.6 76 Italien Monzeglio Italien Renato Giono
Italien Mario Zanetti
Alfa Romeo GTA 8
23 GT 1.3 99 Italien Pegaso Italien Marco de Bartoli
Italien Benedetto Rosolia
Lancia Fulvia HF 8
24 GT 1.3 92 Italien Romano Ramonio Italien Romano Ramonio
Italien Gianni Varese
Alpine A110 8
25 S 1.6 48 Italien Eris Tondelli Italien Eris Tondelli
Italien Mauro Formento
Tondelli BT 8
26 GT 1.3 94 Italien Domenico Cedrati Italien Domenico Cedrati
Italien Giancarlo Galimberti
Alpine A110 8
27 GT 1.6 94 Italien Pegaso Italien Salvatore Barraco
Italien Luigi Sartorio
Alpine A110 8
28 S 1.3 58 Italien Franco Lisitano Italien Franco Lisitano
Italien Toti Fenga
Lancia Fulvia Sport Competizione 8
29 GT 1.6 89 Italien Pegaso Italien Domenico Lo Bello
Italien Vincenzo Traina
Lancia Fulvia HF 8
30 S 1.0 63 Italien Romani Piloti Italien Stefano Sebastiani
Italien Antonio Palangio
AMS SP 8
31 GT 1.3 96 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Aldo Bersano
Italien Duilio Truffo
Alpine A110 8
32 GT 1.3 93 Italien Pegaso Italien Sergio Mantia
Italien Gualberto Carducci
Alpine A110 8
33 GT 1.6 83 Italien Cucinotta Italien Domenico Patti
Italien Salvatore Cucinotta
Lancia Fulvia HF 8
34 S 1.6 50 Italien Aretusa Italien Aldo Fina
Italien „Tex Willer“
Lancia Fulvia T&S 8
35 GT 1.6 78 Italien Ateneo Italien Silvestre Semilia
Italien Giuseppe Crescenti
Alfa Romeo GTA 7
36 GT 1.3 101 Italien Ateneo Italien Alfonso di Garbo
Italien Antonio Mascari
Simca 1300 7
37 GT 1.3 100 Italien Scuderia Citte dei Mille Italien Ugo Barillaro
Italien Alberto Fasce
Alpine A110 7
38 GT 1.3 102 Italien Bruno Bonacina Italien Mario Regis
Italien Bruno Bonacina
Alpine A110 7
Disqualifiziert
39 GT 2.0 40 Italien Pegaso Italien Giuseppe Spatafora
Italien Friedrich von Meiter
Porsche 911 9
Ausgefallen
40 S 2.0 14 Italien Gianfranco Bonetto Italien Giovanni Alberti
Italien Gianfranco Bonetto
Chevron B21 6
41 GT 2.0 41 Deutschland Kleber Racing Deutschland Horst Klauke
Deutschland Helmut Gall
Porsche 911 6
42 S 1.3 57 Italien Ateneo Italien Piero Donato
Italien Giampaolo Ceraolo
Giliberti A112 6
42 S 1.0 72 Italien Don Pedrito Italien Don Pedrito
Italien Massimo Cavatorta
OMS 6
43 S 2.0 11 Italien Pegaso Italien Alfonso Merendino
Italien Raffaele Restivo
Abarth 2000 5
44 S 1.0 66 Italien Cesare Garrone Italien Cesare Garrone
Italien Eugenio Tinghi
AMS SP 5
45 GT 1.6 74 Italien Scuderia Citte dei Mille Italien Vincenzo Mirto Randazzo
Italien Antonio Ferraro
Alfa Romeo GTA 5
46 GT 2.0 43 Italien Conrero Squadra Italien Alberto Rosselli
Italien Paolo Monti
Opel GT 4
47 GT 2.0 46 Italien Francesco Cosentino Italien Francesco Cosentino
Italien Achille Soria
Porsche 911 4
48 S 1.6 49 Italien Scuderia Nissena Italien Carmelo Giugno
Italien Salvatore Sutera
Alfa Romeo Giulia TZ 4
49 GT 1.6 80 Italien Alberto Librizzi Italien Alberto Librizzi
Italien Renato Barraja
Lancia Fulvia HF 4
50 GT 1.6 90 Italien Paolo Massai Italien Paolo Massai
Italien Roberto Nardini
Alfa Romeo GTA 4
51 S 3.0 1 Italien Autodelta SpA Italien Nino Vaccarella
Deutschland Rolf Stommelen
Alfa Romeo T33/TT/3 3
52 S 2.0 6 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Marsilio Pasotti
Italien Carlo Facetti
Abarth-Osella 2000 3
53 S 2.0 21 Italien Mario Tropia Italien Aldo Fasano
Italien Mario Tropia
Abarth 2000S 3
54 GT + 2.0 31 Schweiz Porsche Club Romand Frankreich Gérard Dantan-Merlin
Frankreich Raymond Pochet
Porsche 911S 3
55 S 1.0 70 Italien Sant Paul Italien Francesco Patané
Italien Orazio Scaglia
Fiat-Abarth 1000S 3
56 GT 1.3 97 Italien Ateneo Italien Florindo Mollica
Italien Antonio Guagliardo
Lancia Fulvia Sport 3
57 S 2.0 9 Italien Antonio Nicodemi Schweiz Silvio Moser
Italien Antonio Nicodemi
Lola T290 2
58 S 2.0 12 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Franco Berruto
Italien Mario Ilotte
Abarth 2000 2
59 GT + 2.0 22 Schweiz Porsche Club Romand Schweiz Claude Haldi
Schweiz Bernard Chenevière
Porsche 911S 2
60 GT + 2.0 28 Deutschland Liqui-Moly Deutschland Eberhard Sindel
Deutschland Klaus Rang
Porsche 911S 2
61 GT 2.0 33 Italien Conrero Squadra Italien Rosadelle Facetti
Frankreich Marie-Claude Charmasson
Opel GT 2
62 S 1.3 59 Italien Ateneo Italien Gaetano Sidoti Abate
Italien Francesco Fiorentino
Matra Djet 5S 2
63 S 1.0 64 Italien Ateneo Italien Francesco di Matteo
Italien „Lubar“
AMS SP 2
64 GT 1.6 81 Italien Giovanni Rizzo Italien Giovanni Rizzo
Italien Settimino Balistreri
Alfa Romeo GTA 2
65 GT 1.3 98 Italien Pegaso Italien Gaetano Lo Jacono
Italien Giuliano Savona
Lancia Fulvia HF 2
65 S 2.0 10 Italien Scuderia Citte dei Mille Italien Eugenio Renna
Italien Ignazio Capuano
Chevron B21 1
66 GT 2.0 36 Vereinigtes Konigreich Edward Negus Vereinigtes Konigreich Edward Negus
Vereinigtes Konigreich Peter Richardson
Porsche 911S 1
67 S 1.0 62 Italien Nettuno Italien Mauro Nesti
Italien Mario Rovella
Raymond 1
68 S 1.0 71 Italien Sant Paul Italien Francesco Troia
Italien Aguglia
Fiat-Abarth 1000S 1
69 GT 1.6 75 Italien Pegaso Italien Paolo de Luca
Italien Giuseppe Vassallo
Alfa Romeo GTA 1
70 GT 1.6 82 Italien Ateneo Italien Salvatore Gagliano
Italien Giuseppina Gagliano
Alfa Romeo GTA 1
71 S 3.0 2 Italien Autodelta SpA Vereinigtes Konigreich Vic Elford
Niederlande Gijs van Lennep
Alfa Romeo T33/TT/3 1
72 S 2.0 15 Vereinigtes Konigreich Autodelta SpA Vereinigtes Konigreich Martin Davidson
Vereinigtes Konigreich Jack Wheeler
Daren Mk.3 1
73 GT + 2.0 27 Schweiz Schiller Racing Schweiz Florian Vetsch
Schweiz Jean Selz
Porsche 911S 1
74 GT 2.0 39 Italien Giovanni Martino Italien Giovanni Martino
Italien Salvatore Calascibetta
Fiat 124 Spider 1
Nicht gestartet
75 GT + 2.0 26 Italien Ennio Bonomelli Italien Ennio Bonomelli
Italien Everardo Ostini
Porsche 911S 1
76 GT + 2.0 30 Italien Pegaso Italien Libero Marchiolo
Italien Sergio Mingotti
Porsche 911S 2
77 GT 2.0 34 Italien Conrero Squadra Italien Giorgio Pianta
Italien Giorgio Schön
Porsche 911S 3
78 S 1.6 51 Italien Aretusa Italien Matteo Sgarlata
Italien Joe Anastasi
Morris Mini Cooper 4
79 S 1.6 52 Vereinigtes Konigreich Peter Leigh Davis Vereinigtes Konigreich Peter Leigh Davis Ginetta G4 5
80 S 1.3 55 Italien Pegaso Italien Giancarlo Barba
Italien Roberto Chiaramonte Bordonaro
Giliberti A112 6
81 S 1.0 65 Italien Mario Litrico Italien Alfio Gambero
Italien Mario Litrico
OMS 7
82 S 1.0 69 Italien Giuseppe Bargotti Italien Giuseppe Bargotti
Italien Pier Luigi Muccini
Fiat-Abarth 1000S 8
83 GT 1.3 95 Italien Lloyd Adrietico Italien Giovanni Arcovito
Italien „Carab“
Alpine A110 9
84 S 3.0 1T Italien Autodelta SpA Vereinigtes Konigreich Vic Elford
Deutschland Rolf Stommelen
Alfa Romeo T33/TT/3 10
85 S 3.0 3T Italien Ferrari SEFAC Italien Sandro Munari
Italien Arturo Merzario
Ferrari 312PB 11
86 GT + 2.0 23T Schweiz Porsche Club Romand Deutschland Jürgen Barth
Vereinigte Staaten Michael Keyser
Porsche 911S 12

1Fahrzeug abgetreten 2nicht gestartet 3nicht gestartet 4nicht gestartet 5Zahnriemenschaden im Training 6nicht gestartet 7nicht gestartet 8Unfall im Training 9nicht gestartet 10Trainingswagen 11Trainingswagen 12Trainingswagen

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
87 S 2.0 16 Italien Gabriele Serblin Italien Gabriele Serblin
Italien Luigi Casarotto
Chevron B19
88 S 2.0 18 Italien Giorgio Danieli Italien Giorgio Danieli
Italien Giuseppe Rossi
Lola T290
89 S 2.0 19 Italien Etna Italien Alfio Nicolosi
Italien Angelo Bonaccorsi
Porsche 910
90 S 2.0 20 Italien Scuderia Pegaso Italien Leandro Terra
Italien Pietro Lo Piccolo
Ferrari Dino 206S
91 GT + 2.0 24 Deutschland Kremer Racing Deutschland Erwin Kremer
Vereinigtes Konigreich John Fitzpatrick
Porsche 911S
92 GT 2.0 37 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Everardo Ostini
Italien Guido Nicolai
Porsche 911
93 S 1.3 53 Italien Mario Nardari Italien Mario Nardari
Italien Orazio Scaglia
AMS 1300
94 S 1.0 61 Italien Alberto Dona Italien Alberto Dona
Italien Gianpaolo Benedini
AMS SP
95 S 1.0 67 Italien Jolly Club Italien Antonio Benelli
Italien F. Ferrucci
Bandini
96 S 1.0 68 Italien Nettuno Italien Giovanni Landi
Italien Piero Falorni
Fiat-Abarth 1000S
97 S 1.0 73 Italien Giancarlo Scotti Italien Giancarlo Scotti
Italien Paolo Gonfiantini
ATS 1600SP
98 GT 1.6 84 Italien Centro Sicula Italien Vito Tipa
Italien Giuseppe Valenza
Alfa Romeo GTA
99 GT 1.6 86 Italien Amerigo Migliazzi Italien Amerigo Migliazzi
Italien Mauro Sacchini
Alfa Romeo GTA
100 GT 1.6 87 Italien Pegaso Italien Francesco Jemma
Italien Girolama Caci
Alfa Romeo GTA
101 GT 1.3 91 Italien Erasmo Bologna Italien Erasmo Bologna
Italien „Jokrysa“
Lancia Fulvia Sport

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
S 3.0 Italien Arturo Merzario Italien Sandro Munari Ferrari 312PB Gesamtsieg
S 2.0 Italien Antonio Zadra Italien Enrico Pasolini Lola T290 Rang 4
S 1.6 Italien Eris Tondelli Italien Mauro Formento Tondelli BT Rang 25
S 1.3 Italien Maurizio Zanetti Italien Ugo Locatelli Lola T212 Rang 8
S 1.0 Italien Francesco Cerulli-Irelli Italien Mario Barone AMS SP Rang 11
GT + 2.0 Deutschland Günther Steckkönig Italien Giulio Pucci Porsche 911S Rang 6
GT 2.0 Italien Gabriele Gottifredi Italien Pino Pica Porsche 911S Rang 5
GT 1.6 Italien Giuseppe di Cristofalo Italien E. de Franchis Alfa Romeo Giulia Sprint GTA Rang 12
GT 1.3 Italien Marco de Bartoli Italien Benedetto Rosolia Lancia Fulvia HF Rang 23

Renndaten

  • Gemeldet: 101
  • Gestartet: 74
  • Gewertet: 38
  • Rennklassen: 9
  • Zuschauer: 400.000
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 72,000 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 6:27:48,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 11
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 792,000 km
  • Siegerschnitt: 122,537 km/h
  • Pole Position: Arturo Merzario – Ferrari 312PB (#3) – 33.59.700 = 127,078 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Helmut Marko – Alfa Romeo T33/TT/3 (#5) – 33.41.000 = 128,253 km/h
  • Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1972

Literatur

  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
  • Pino Fondi: Targa Florio – 20th Century Epic. Giorgio Nada Editore Vimodrone 2006, ISBN 88-7911-270-8.
Commons: Targa Florio 1972 – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Targa Florio 1971
  2. das bereits dreimal an den Start gebrachte 1972er 312PB-Chassis #0884 als Einsatzfahrzeug #3, dazu als T-Car mit #3T den Kyalami-Sieger von 1971
  3. #0880 Kyalami 1971
  4. Quando la Ferrari chiese (ed ottenne) l’aiuto della Lancia per vincere la Targa Florio In: Liguria Motori vom 20. März 2023.
    CB-Funk war in den USA schon üblich, wurde 1973 in der Schweiz und in Italien freigegeben
  5. Elford-Kommentar zu "The Speed Merchants"
Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1972
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1972