Tour de France 2008/10. Etappe

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Spanien Juan José Cobo (GEO) 4:19:27 h
2. Luxemburg Fränk Schleck (TNK) + 0:28 min
3. Osterreich Bernhard Kohl (GST) + 1:06 min
4. Russland Wladimir Jefimkin (ALM) + 2:05 min
5. Italien Riccardo Riccò (GEO) + 2:17 min
6. Spanien Carlos Sastre (TNK) gl. Zeit
7. Australien Cadel Evans (OLO) gl. Zeit
8. Russland Denis Menschow (TLJ) gl. Zeit
9. Vereinigte Staaten Christian Vande Velde (CPT) gl. Zeit
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  Frankreich Rémy Di Gregorio (FDJ)
Zwischenstände nach der 10. Etappe
Australien Cadel Evans (OLO) 42:29:09 h
2. Luxemburg Fränk Schleck (TNK) + 0:01 min
3. Vereinigte Staaten Christian Vande Velde (CPT) + 0:38 min
Spanien Óscar Freire Gomez (TLJ) 131 Pkt.
2. Luxemburg Kim Kirchen (THR) 124 Pkt.
3. Norwegen Thor Hushovd (C.A) 105 Pkt.
Italien Riccardo Riccò (GEO) 77 Pkt.
2. Spanien David de la Fuente (GEO) 65 Pkt.
3. Deutschland Sebastian Lang (GST) 57 Pkt.
Italien Riccardo Riccò (GEO) 42:31:38 h
2. Italien Vincenzo Nibali (CAN) + 1:49 min
3. Belgien Maxime Monfort (COF) + 4:18 min
Spanien Saunier Duval-Scott 127:29:48 h
2. Danemark Team CSC-Saxo Bank + 4:40 min
3. Frankreich AG2R La Mondiale + 9:29 min

Die 10. Etappe der Tour de France 2008 am 14. Juli war 156 Kilometer lang und verlief von Pau nach Hautacam. Es standen zwei Sprintwertungen sowie zwei Bergwertungen der Hors Catégorie (inklusive der Bergankunft) und zwei Bergwertungen der 3. Kategorie auf dem Programm.

Zunächst versuchten vier Fahrer davonzuziehen, daraus entwickelte sich eine 24-köpfige Ausreißergruppe. Die erste Bergwertung sichert sich David de la Fuente. Später entwickelte sich aus dieser Gruppe eine siebenköpfige Ausreißergruppe bestehend aus Markus Fothen, Fabian Cancellara, Hubert Dupont, Óscar Freire, Jérémy Roy, Rémy Di Gregorio und Leonardo Duque. Letzterer gewinnt die zweite Bergwertung. Óscar Freire gewann beide Sprintwertungen und sicherte sich damit das Grüne Trikot. Freddy Bichot versuchte unterdessen aufzuschließen. Am Anstieg zum Col du Tourmalet zogen vom Feld weitere Ausreißer davon, das Feld riss auseinander. Um Kim Kirchen bildete sich eine Gruppe von etwa 40 Fahrern, die allmählich kleiner wurde. Bei den Ausreißern konnte sich Rémy Di Gregorio absetzen. Sein Vorsprung auf das Feld betrug über acht Minuten. Cancellara, Dupont, Duque, Roy und Fothen nahmen die Verfolgung auf. Di Gregorio erreichte aber als erster den Gipfel. Riccardo Riccò führte danach das Feld über den Gipfel. Alejandro Valverde war unterdessen zurückgefallen. Am Anstieg nach Hautacam wurde Di Gregorio schließlich gestellt. Anschließend gab es wieder mehrere Angriffe. Fränk Schleck, Leonardo Piepoli und Wladimir Jefimkin bildeten ein Spitzentrio, zu denen sich Bernhard Kohl und Juan José Cobo gesellten. Kohl und Jefimkin verloren aber wieder den Kontakt, später konnte auch Schleck das Tempo nicht mehr halten. Der bisherige Träger des Gelben Trikots Kim Kirchen fiel ebenfalls zurück. Das Ziel in Hautacam wurde auf einer 30 Meter langen und 6 Meter breiten Zielgeraden erreicht. Piepoli gewinnt schließlich dort die Etappe vor seinem Teamkollegen Cobo. Schleck verpasste als Dritter um eine Sekunde das Gelbe Trikot, das sich Cadel Evans, der in der ersten Verfolgergruppe war, sichert. Riccardo Riccò, der wieder diese Verfolgergruppe anführte, sicherte sich das Gepunktete Trikot und das Weiße Trikot des besten Jungprofis. Nach Ende der Tour de France wurde Piepoli der Etappensieg wegen Dopings aberkannt.

Aufgaben

Sprintwertungen

Erster Spanien Óscar Freire 6 Pkt.
Zweiter Frankreich Romain Feillu 4 Pkt.
Dritter Italien Filippo Pozzato 2 Pkt.
  • 2. Zwischensprint in Pouzac (Kilometer 74,5) (500 m ü. NN)
Erster Spanien Óscar Freire 6 Pkt.
Zweiter Kolumbien Leonardo Duque 4 Pkt.
Dritter Frankreich Jérémy Roy 2 Pkt.
  • Zielsprint in Hautacam (Kilometer 156) (1520 m ü. NN)
Erster Italien Leonardo Piepoli 20 Pkt.
Zweiter Spanien Juan José Cobo 17 Pkt.
Dritter Luxemburg Fränk Schleck 15 Pkt.
Vierter Osterreich Bernhard Kohl 13 Pkt.
Fünfter Russland Wladimir Jefimkin 12 Pkt.
Sechster Italien Riccardo Riccò 10 Pkt.
Siebter Spanien Carlos Sastre 9 Pkt.
Achter Australien Cadel Evans 8 Pkt.
Neunter Russland Denis Menschow 7 Pkt.
Zehnter Vereinigte Staaten Christian Vande Velde 6 Pkt.
Elfter Spanien Moisés Dueñas 5 Pkt.
Zwölfter Frankreich Stéphane Goubert 4 Pkt.
Dreizehnter Italien Vincenzo Nibali 3 Pkt.
Vierzehnter Spanien Mikel Astarloza 2 Pkt.
Fünfzehnter Luxemburg Kim Kirchen 1 Pkt.

Bergwertungen

  • Côte de Bénéjacq, Kategorie 3 (Kilometer 38,5) (469 m ü. NN; 2,6 km à 6,9 %)
Erster Spanien David de la Fuente 4 Pkt.
Zweiter Italien Filippo Pozzato 3 Pkt.
Dritter Kolumbien Leonardo Duque 2 Pkt.
Vierter Frankreich Pierrick Fédrigo 1 Pkt.
  • Loucrup, Kategorie 3 (Kilometer 67) (522 m ü. NN; 2,0 km à 4,9 %)
Erster Kolumbien Leonardo Duque 4 Pkt.
Zweiter Frankreich Rémy Di Gregorio 3 Pkt.
Dritter Deutschland Markus Fothen 2 Pkt.
Vierter Frankreich Jérémy Roy 1 Pkt.
  • Col du Tourmalet, HC-Kategorie (Kilometer 106) (2115 m ü. NN; 17,7 km à 7,5 %)
Der Erste ist gleichzeitig Gewinner des "Souvenir Jacques Goddet".
Erster Frankreich Rémy Di Gregorio 20 Pkt.
Zweiter Frankreich Jérémy Roy 18 Pkt.
Dritter Frankreich Hubert Dupont 16 Pkt.
Vierter Kolumbien Leonardo Duque 14 Pkt.
Fünfter Deutschland Markus Fothen 12 Pkt.
Sechster Schweiz Fabian Cancellara 10 Pkt.
Siebter Spanien Óscar Freire 8 Pkt.
Achter Italien Riccardo Riccò 7 Pkt.
Neunter Osterreich Bernhard Kohl 6 Pkt.
Zehnter Spanien Carlos Sastre 5 Pkt.
  • Hautacam, HC-Kategorie (Kilometer 156) (1520 m ü. NN; 14,4 km à 7,2 %)
Erster Italien Leonardo Piepoli 40 Pkt.
Zweiter Spanien Juan José Cobo 36 Pkt.
Dritter Luxemburg Fränk Schleck 32 Pkt.
Vierter Osterreich Bernhard Kohl 28 Pkt.
Fünfter Russland Wladimir Jefimkin 24 Pkt.
Sechster Italien Riccardo Riccò 20 Pkt.
Siebter Spanien Carlos Sastre 16 Pkt.
Achter Australien Cadel Evans 14 Pkt.
Neunter Russland Denis Menschow 12 Pkt.
Zehnter Vereinigte Staaten Christian Vande Velde 10 Pkt.