Tour de France 2008/8. Etappe

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Vereinigtes Konigreich Mark Cavendish (THR) 4:02:54 h
2. Deutschland Gerald Ciolek (THR) gl. Zeit
3. Frankreich Jimmy Casper (AGR) gl. Zeit
4. Spanien Óscar Freire Gomez (TLJ) gl. Zeit
5. Deutschland Robert Förster (GST) gl. Zeit
6. Deutschland Erik Zabel (MRM) gl. Zeit
7. Belgien Gert Steegmans (EQS) gl. Zeit
8. Frankreich Sébastien Chavanel (FDJ) gl. Zeit
9. Norwegen Thor Hushovd (C.A) gl. Zeit
10. Sudafrika Robert Hunter (BAR) gl. Zeit
  Frankreich Laurent Lefèvre (DEN)
Zwischenstände nach der 8. Etappe
Luxemburg Kim Kirchen (THR) 32:26:34 h
2. Australien Cadel Evans (OLO) +0:06 min
3. Deutschland Stefan Schumacher (GST) +0:16 min
Spanien Óscar Freire Gomez (TLJ) 119 Pkt.
2. Luxemburg Kim Kirchen (THR) 119 Pkt.
3. Norwegen Thor Hushovd (C.A) 105 Pkt.
Spanien David de la Fuente (GEO) 34 Pkt.
2. Frankreich Sylvain Chavanel (COF) 27 Pkt.
3. Frankreich Thomas Voeckler (DEN) 27 Pkt.
Schweden Thomas Lövkvist (THR) 32:27:55 h
2. Luxemburg Andy Schleck (TNK) +0:37 min
3. Belgien Maxime Monfort (COF) +0:46 min
Danemark Team CSC-Saxo Bank 97:22:08 h
2. Vereinigte Staaten Team Columbia +2:52 min
3. Spanien Caisse d’Epargne +3:29 min

Die 8. Etappe der Tour de France 2008 am 12. Juli war 172,5 Kilometer lang und verlief von Figeac nach Toulouse. Es standen drei Sprintwertungen sowie zwei Bergwertungen der 4. Kategorie und zwei Bergwertungen der 3. Kategorie auf dem Programm.

Die Etappe begann ähnlich unruhig mit missglückten Ausreißversuchen wie am Vortag. Zunächst versuchten sieben Fahrer sich abzusetzen, später eine Dreiergruppe bestehend aus David de la Fuente, Simon Gerrans und Egoi Martínez. Die erste Bergwertung, die schon neun Kilometer nach dem Start erfolgte, gewann de la Fuente. Nachdem die drei eingeholt wurden, versuchten zuerst zehn, danach elf weitere Fahrer, sich abzusetzen. Alle Ausreißversuche wurden durch das Team Columbia, die das Gelbe Trikot verteidigten, vereitelt. Laurent Lefèvre, der die zweite Bergwertung gewann, war der erste, der sich bei Kilometer 35 erfolgreich absetzen konnte. Die Verfolgung nahmen Amets Txurruka, Christophe Riblon und Jérôme Pineau auf. Lefèvre konnte einen Maximalvorsprung von 5:15 Minuten erreichen, bevor er auf seine Verfolger wartete und sie zusammen den Vorsprung, der zwischenzeitlich etwas sank, wieder auf 5:25 min ausbauen. Lefèvre gewann auch die beiden letzten Bergwertungen sowie die erste und dritte Sprintwertung. Später schrumpfte der Abstand wieder und anderer Fahrer versuchen, zu dem Quartett aufzuschließen. Txurruka und Pineau setzten sich schließlich etwas ab, Lefèvre und Riblon wurden vom Feld geschluckt.

Etwa drei Kilometer vor dem Ziel werden auch die letzten beiden Ausreißer eingeholt, so dass es wieder zum Sprintfinale kam. Das Ziel in Toulouse wurde auf einer 420 Meter langen und acht Meter breiten Zielgeraden erreicht. Dort konnte Mark Cavendish seinen zweiten Etappensieg dieser Tour feiern. Óscar Freire, der Vierter wurde, konnte sich dadurch das Grüne Trikot sichern, der nun punktgleich mit Kim Kirchen die Wertung anführt. Bei den anderen Wertungen ergaben sich keine Änderungen.

Aufgaben

  • 62 Manuel Beltrán – vom Team suspendiert wegen Dopingverdachts (Positive A-Probe)

Sprintwertungen

  • 1. Zwischensprint in La Salvetat-Peyrales (Kilometer 57,5) (527 m ü. NN)
Erster Frankreich Laurent Lefèvre 6 Pkt.
Zweiter Spanien Amets Txurruka 4 Pkt.
Dritter Frankreich Christophe Riblon 2 Pkt.
  • 2. Zwischensprint in Carmaux (Kilometer 85) (257 m ü. NN)
Erster Frankreich Christophe Riblon 6 Pkt.
Zweiter Frankreich Laurent Lefèvre 4 Pkt.
Dritter Spanien Amets Txurruka 2 Pkt.
  • 3. Zwischensprint in Rabastens (Kilometer 134,5) (134 m ü. NN)
Erster Frankreich Laurent Lefèvre 6 Pkt.
Zweiter Spanien Amets Txurruka 4 Pkt.
Dritter Frankreich Jérôme Pineau 2 Pkt.
  • Zielsprint in Toulouse (Kilometer 172,5) (149 m ü. NN)
Erster Vereinigtes Konigreich Mark Cavendish 35 Pkt.
Zweiter Deutschland Gerald Ciolek 30 Pkt.
Dritter Frankreich Jimmy Casper 26 Pkt.
Vierter Spanien Óscar Freire 24 Pkt.
Fünfter Deutschland Robert Förster 22 Pkt.
Sechster Deutschland Erik Zabel 20 Pkt.
Siebter Belgien Gert Steegmans 19 Pkt.
Achter Frankreich Sébastien Chavanel 18 Pkt.
Neunter Norwegen Thor Hushovd 17 Pkt.
Zehnter Sudafrika Robert Hunter 16 Pkt.
11. Frankreich Romain Feillu 15 Pkt.
12. Australien Mark Renshaw 14 Pkt.
13. Spanien Rubén Pérez 13 Pkt.
14. Spanien Iñaki Isasi 12 Pkt.
15. Italien Francesco Chicchi 11 Pkt.
16. Deutschland Heinrich Haussler 10 Pkt.
17. Australien Robbie McEwen 9 Pkt.
18. Kolumbien Leonardo Duque 8 Pkt.
19. Neuseeland Julian Dean 7 Pkt.
20. Spanien Óscar Pereiro 6 Pkt.
21. Niederlande Sebastian Langeveld 5 Pkt.
22. Spanien Juan Antonio Flecha 4 Pkt.
23. Deutschland Stefan Schumacher 3 Pkt.
24. Belgien Maxime Monfort 2 Pkt.
25. Australien Brett Lancaster 1 Pkt.

Bergwertungen

  • Côte de Loupiac, Kategorie 4 (Kilometer 9) (333 m ü. NN; 2,7 km à 6,0 %)
Erster Spanien David de la Fuente 3 Pkt.
Zweiter Australien Simon Gerrans 2 Pkt.
Dritter Spanien Egoi Martínez 1 Pkt.
  • Côte de Macarou, Kategorie 3 (Kilometer 36,5) (512 m ü. NN; 4,2 km à 6,1 %)
Erster Frankreich Laurent Lefèvre 4 Pkt.
Zweiter Spanien David de la Fuente 3 Pkt.
Dritter Frankreich Yoann Le Boulanger 2 Pkt.
Vierter Frankreich Sandy Casar 1 Pkt.
  • Côte de la Guionie, Kategorie 4 (Kilometer 52,5) (583 m ü. NN; 1,5 km à 5,5 %)
Erster Frankreich Laurent Lefèvre 3 Pkt.
Zweiter Spanien Amets Txurruka 2 Pkt.
Dritter Frankreich Christophe Riblon 1 Pkt.
  • Côte du Port de la Besse, Kategorie 3 (Kilometer 70,5) (423 m ü. NN; 4,1 km à 4,5 %)
Erster Frankreich Laurent Lefèvre 4 Pkt.
Zweiter Spanien Amets Txurruka 3 Pkt.
Dritter Frankreich Jérôme Pineau 2 Pkt.
Vierter Frankreich Christophe Riblon 1 Pkt.